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Thema: rationalgalerie.de - Uli Gellermann

  1. #621
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    Wer hat noch nicht, wer will noch mal? SPD im Kandidaten-Rausch

    Auf jedem besseren Jahrmarkt ist der Ruf zu hören: Wer hat noch nicht, wer will noch mal?! Und während der Marktschreier auf dem Rummel Lose anpreist oder die nächste Rundfahrt auf dem Karussell oder der Geisterbahn, geht es bei der SPD um den nächsten Kandidaten für den Parteivorsitz.

    Bisher haben sich erst 13 Damen und Herren gemeldet, aber es werden täglich mehr; am Erscheinungstag dieses Artikels kann die Zahl schon wesentlich höher sein. Welcher Mühe müssen sich die Protokollanten in Partei und Medien unterziehen, wenn sie immer wieder neue Nasen melden müssen, die mal am Parteivorsitz-Sessel schnuppern wollen. Doch ließe sich das Verfahren durchaus vereinfachen. Wenn alle 457.700 Mitglieder der SPD kandidieren würden. Dieses mit Abstand demokratischste Verfahren würde auch bei der Auszählung wenig Mühe bereiten, wenn bitte alle Genossen nicht nur kandidieren, sondern sich auch selbst wählen wollten.
    Der große Vorteil des "Alle-Mann-Vorsitzenden-Verfahrens" liegt nicht nur in seiner zutiefst demokratischen Grundstruktur, sondern auch in der gnadenlosen Vermeidung von politischen Inhalten. Bereits jetzt, wo nur 13 Gesichter das Zwielicht deutscher Medien erblickt haben, werden bereits so unangenehme Vokabeln wie Agenda 2010 oder Auslandseinsätze der Bundeswehr strikt vermieden. Nicht einmal die Worte Rente oder Pflege belasten den Personaldiskurs. Befreit von der belastenden Schwere inhaltlicher Auseinandersetzung können SPD und Öffentlichkeit sich jenen Themen widmen, die zunehmend an Gewicht und Spannung gewonnen haben: Dürfte der Kandidat Karl Lauterbach seine Fliege auch in einem Kanzlerwahlkampf tragen? Ist die Kandidatin Gesine Schwan so alt wie sie sich fühlt oder so infantil wie ihre Behauptung von einem „Powerduett“, wenn sie von sich und ihrem Mit-Kandidaten Ralf Stegner spricht?

    Total spannend für das Kandidaten-Gewäsch sind auch solche Fragen: Wie kommt der Bundesaußenminister Heiko Maas dazu, den SPD-Spitzenposten eine „Verlockung“ zu nennen? Aus Koketterie, denn er will ihn ja auf keinen Fall, oder aus purer Blödheit, denn außer ihm weiß fast jeder, dass es sich um einen Schleudersitz-Job mit Beschimpfungs-Garantie handelt. Ob der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert mit dieser Äußerung "Sportjournalismus ist das Höchste, was ein Mensch mit meinen Interessen erreichen kann" aus dem Rennen geworfen wurde? Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sollte aus rein sportlichen Gründen – wegen Zeitschinderei – von der Kandidatur ausgeschlossen werden: "Ich werde meine Entscheidung zum gegebenen Zeitpunkt treffen und sie dann noch öffentlich verkünden. Natürlich bin ich auch in einem Denkprozess, aber ich werde meine Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt mitteilen, und die Zeit ist ja noch ausreichend - spätestens am 1.9." Einer der "verkünden" will und zu einem "Denkprozess" in der Lage ist, auf den haben sicher alle Genossen gewartet. Wenn sie sich nicht doch selbst wählen. "Mit Scholz da rollts" lautet der Slogan einer Möbelspedition und auch für den Kandidaten Olaf Scholz würde der Spruch taugen: Wohin auch immer der Scholzomat rollt, wer die Frachtpapiere ausstellt, ist ihm ziemlich gleichgültig. Immerhin hatte er noch jüngst in aller Deutlichkeit erklärt, dass er als Finanzminister und Vizekanzler kein Parteichef der SPD werden könne: „Es wäre völlig unangemessen, wenn ich das als Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen machen würde. Zeitlich geht das gar nicht.“
    So einer kann Kanzler. Gestern versprochen, heute gebrochen. Das erinnert an die Schrödersche Gewissenselastizität. Auch dass der Scholz SPD-Generalsekretär war, als die Agenda 2010 verkündet wurde und dass er auch heute noch dazu steht, ist ein Zeichen von solider Betonköpfigkeit. Jetzt muss nur noch einer der 457.700 SPD-Mitglieder ihn wählen statt sich selbst. So einer wird sich finden lassen. Irgendwer muss doch auch damals Schröder gewählt haben.
    Mit Scholz ist ganz sicher auch die Neuauflage einer GroKo gesichert, in jenem Gebilde ist der Mann groß geworden. Dort hat er um des Machterhalts willen jede Kröte geschluckt, die vorbei kam und sie nicht nur als lecker, sondern auch als schön bezeichnet. So ein Allesfresser wird auch einen Koalitionspartner wie den ehemaligen Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen verdauen, den Annegret Kramp-Karrenbauer gerade nicht aus der CDU ausschließt und der sicher in der nächsten GroKo wieder sein altes Amt bekleiden darf. Gewiss werden sich Strategen finden, die ein Amt für Maaßen für unabdingbar im Kampf gegen die AfD halten. Da kann die SPD einfach nicht Nein sagen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/kommentar...idaten-rausch/
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  2. #622
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    Die Macht um Acht (33)



    Im Griff der Stiftungen! Die Tagesschau erfüllt Ideologie-Aufträge. Folgte man der gesetzlichen Basis des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, den Staatsverträgen, dann sind die Sender und auch die ARD-Tagesschau zu journalistischer Objektivität verpflichtet. Nachrichten sollten sie senden. Aber immer wieder produzieren Autoren der Tagesschau Meinungen, Tendenz-Meldungen oder pure Ideologie. Ein typisches Beispiel dafür ist eine Meldung, die mit "Die „Wahrheit“ aus russischer Sicht" überschrieben ist. Wenn die wenig eleganten Journalisten der Tagesschau das Wort „Wahrheit“ in Anführungszeichen setzen, dann soll das ironisch sein, soll die „Wahrheit“ in Zweifel ziehen. Wer nach der Überschrift eine Nachricht erwartet, der stösst auf pure Meinung: "Das Kreml-treue russische Fernsehen verfolgt ein klares Ziel: Dem Zuschauer soll suggeriert werden, dass die Demonstrationen inhaltslos sind und oppositionelle Protestierer nichts weiter sind als Chaoten." Von Nachricht keine Spur, stattdessen Behauptung. Kein Wunder. Der Autor dieser angeblichen Nachricht, Oliver Soos, aus dem ARD-Studio Moskau, ist nicht nur Mitarbeiter der Tagesschau. Er gehört auch einem dubiosen "Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung" an. Im Netzwerk finden sich die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD), die Heinrich-Böll-Stiftung (GRÜNE), die Robert Bosch Stiftung, das Open Society Institute des Spekulanten George Soros und das Institut für Auslandsbeziehungen der BMW-Stiftung Herbert Quandt. Alles pure Ideologie-Institute. Alles Läden, die ihre eigenen Interessen vertreten, aber nicht die der Tagesschau-Zuschauer. Oliver Soos versucht in seinem Beitrag nachzuweisen, dass im russischen Fernsehen über Protest-Aktionen falsch, ungenau oder eingefärbt berichtet wird. Das hat eine gewisse Komik. Denn wer in Deutschland schon mal an Protest-Aktionen beteiligt war und sich anschließend die Tagesschau angeschaut hat, der wird seine Aktion entweder gar nicht finden oder nicht wiedererkennen. Wenn die ARD Protestaktionen überhaupt wahrnimmt, dann berichtet sie am liebsten über „Ausschreitungen“ am Rande der Aktionen und übernimmt gern Teilnehmerzahlen der Polizei. Dass Aktivisten von Friedensdemonstrationen zum Beispiel mal selbst zu Wort kommen, ist eher selten. Der Freund der Stiftungen, Oliver Soos, garniert seine Meldung mit „ausländische Medien“, die „kritisieren, dass Menschen festgenommen werden“. Wer jetzt endlich klassische Nachrichten erwartet, wer jetzt hofft zu erfahren, welche Medien denn was genau gemeldet haben, wird enttäuscht. Denn Soos tut nur so, als fertige er Nachrichten. In Wahrheit produziert er Meinung. Vielleicht die der Quandt-Stiftung, deren Namensgeber mit und bei den Nazis reich geworden ist. In einer anderen Meldung versucht die Tagesschau der sterbenden SPD Kränze hinterherzuwerfen: Und man erfährt "Heil will Arbeitnehmer besser schützen". Gemeint ist Hubertus Heil, SPD-Bundesminister für Arbeit und Soziales. Der scheinbare Anlass dieser Nachricht lautet so: „BASF muss dieses Jahr 6.000 Jobs abbauen“. Verräterisch ist das Wort „muss" in der Meldung. Als ob irgend eine fremde, böse Macht den armen Chemie-Konzern gezwungen hätte, Menschen zu entlassen. Die werden ja auch laut Tagesschau nur „abgebaut“. Die ARD spricht hier ganz unverhohlen die Sprache der Konzerne. Die bezahlen aber gar nicht die Gehälter der Tagesschau-Redakteure. Schließlich leidet Thomas Kreutzmann vom ARD-Hauptstadtstudio noch heftig mit dem SPD-Funktionär Heil, denn „Aus Heils Umfeld hört man immer wieder, wie sehr das Zeit raubende Schaulaufen von weniger bekannten Kandidatinnen und Kandidaten für den SPD-Vorsitz an Heils Nerven zehrt.“ Nachricht? Null. Meinung: 100 Prozent. Und weil es der armen SPD zur Zeit so schlecht geht, stellt Herr Kreutzmann Hoffnungen her: "Der SPD-Politiker (Heil) will, dass Betriebe und Arbeitnehmer gestärkt aus einer wirtschaftlichen Krise hervorgehen." Auch in dieser Nachricht primär Ideologie. Aber für die Verbreitung von Mitleid mit der SPD zahlen die Gebührenzahler ihre Gebühren keineswegs.
    Diese und andere Produkte der Tagesschau-Redaktion kennzeichnet die MACHT-UM-ACHT-Redaktion, die Alternative zur Tagesschau mit einem Warndreieck aus. „Denn kaputte Nachrichten“, so Uli Gellermann, „machen Köpfe kaputt. Davor warnen wir.“

    Bei dieser Aktion helfen die Zuschauer der MACHT-UM-ACHT mit ihren Mails. Unter der folgenden Mailadresse DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE können die Zuschauer weitere Vorschläge für Warndreiecke einsenden. Dafür bedanken wir uns herzlich.
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  3. #623
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    #unteilbar-Demonstration : Die Verwechslung von Moral und Politik

    „Für ein offenes Land mit freien Menschen – unter diesem Banner gingen 1989 Menschen in Sachsen auf die Straße." So formulierte der Aufruf zu einer Großdemonstration mit bundesweiter Mobilisierung am 24. August 2019 in Dresden.

    Die Erinnerung an das Ende der DDR, das 1989 mit einer Vielzahl von Aktionen eingeläutet wurde, ist kein Zufall: Nicht wenige politische Beobachter sehen das Ende der bisherigen parlamentarisch-politischen Konstellation. Die scheinbar immer währende Wiederkehr der bekannten Regierungskoalitionen – mal CDU mit SPD, auch mal umgekehrt oder mit der FDP oder dem Bündnis90/Grünen geht, glaubt man den Umfragen vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen, seinem Ende zu. Und in beiden Ländern sehen die Institute die AfD auf dem Vormarsch. Mit den üblichen Koalitionen ist sie kaum von den Regierungsrängen abzuhalten. Kern dieser parlamentarischen Veränderung ist der Verfall der SPD. Ausgangspunkt des Wählersinneswandels war und ist das, was man „Flüchtlingspolitik" nennt. Jene weitgehend hilflose Reaktion darauf, dass immer mehr Menschen vor den Kriegen in ihren Ländern und der profitablen Ausplünderung ihrer Heimat dahin fliehen, woher die Waffen kommen und wo die Profite aus den Exportgewinnen einer Mehrheit ein Leben ohne Hunger und Krieg garantiert.

    Eine beträchtliche Zahl von Wählern reagiert mit Angst auf Flüchtlinge: Das Umfrage-Institut „infratest dimap" stellte im September 2015 fest, dass 38 Prozent der befragten Deutschen Angst vor Flüchtlingen hätten. Diese Angst traf auf soziale Ängste, die von der Agenda 2010 ausgelöst worden waren: Unsichere Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitslosigkeit schufen ein Klima der Furcht vor Rationalisierung und Entlassungen. Diese Sorge um die soziale Zukunft wurde begleitet von der Auflösung sozialer Milieus. Waren bis 1990 rund ein Drittel der (west-)deutschen Arbeitnehmer Mitglied in einer Gewerkschaft, so gilt dies derzeit nicht einmal mehr für jeden fünften Arbeitnehmer in Deutschland. Die Zahl der Betriebsräte geht zurück: Genau dort, wo soziale Sorgen in Gegenwehr umgewandelt werden können oder zumindest von Rechtsberatung begleitet, schwindet der organisierte Zusammenhalt. Mit dem ideologischen Sieg der Agenda 2010 – „Privat ist besser als Staat" - die „Ich-AG" als Alternative zum sozialen „WIR“ –zerbröselten Arbeitnehmerorganisationen und die SPD. Das Verschwinden mehr oder weniger bewährter Arbeiterorganisationen verstärkte die Ängste und die Vereinzelung. Mit den Zahlen der Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen, wuchs auch die Zustimmung zur AfD. Bei den Bundestagswahlen 2017 gingen 500.000 Wähler von der SPD zur Wählerschaft der AfD über. Etwa 400.000 Bürger, die 2013 noch für die Linkspartei stimmten, wechselten diesmal komplett das politische Spektrum und gingen mit ihrem Kreuz zur AfD über. Die Verluste linker Parteien an die AfD führten weder in der SPD noch in der Linkspartei zu einer offenen Diskussion über die Migration, die fraglos ein wesentlicher Auslöser des Wählerverhaltens war. Wenn einzelne linke Politiker versuchten, das Thema anzusprechen, wie zum Beispiel Sahra Wagenknecht, wurden sie des Nationalismus verdächtigt und ihr Einfluss auf das Auftreten der Partei schwand. Auch Die Grünen werden zum linken Parteienspektrum gezählt. Sie hatten die geringsten Verluste in Richtung AfD: Nur 40.000 grüne Wähler wanderten zur AfD, gleichzeitig durften sich Bündnis90/Die Grünen über 400.000 Stimmen von der SPD freuen. Dass ausgerechnet diese Partei, mit deren freundlicher Zustimmung zu den Kriegen gegen Jugoslawien und in Afghanistan die neue Völkerwanderung an Beschleunigung gewann, von der neuen Stimmung im Land ähnlich profitierten wie die AfD, wenn auch mit umgekehrten politischen Positionen, ist ein bitterer Witz.

    What's left? Was bleibt von der deutschen Linken, was ist in dieser schwierigen ideologischen Gemengelage links? Es gibt einen groß angelegten Versuch der allgemeinen deutschen Linken, eine Antwort auf den wachsenden Einfluss der AfD zu finden: Der Aufruf des #unteilbar-Bündnisses zur Demonstration „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung" vereint 283 linke und demokratische Organisationen und prominente Personen gegen das Wachstum der AfD und fordert: „Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden". Üblicherweise mobilisiert Die Linke die „von Unten“ gegen die Mächtigen „da oben“. Ist die AfD schon oben? Sind die AfD-Wähler nicht auch mehrheitlich unten? Die Organisation „Campact", auch ein Unterzeichner des #unteilbar-Aufrufs, weist den Weg zur Antwort und schreibt in Vorbereitung der Dresdner Aktion: „Die aktuellen Wahlumfragen zeigen: Die Regierungsbildung in Sachsen wird kompliziert. Koalitionen ohne die AfD sind jedoch möglich – wenn diesmal alle zur Wahl gehen. Denn sonst haben die Stimmen der Populist*innen deutlich mehr Gewicht. Erteilen Sie mit uns Hetze und Rassismus eine Absage: Bitte seien Sie auf der #unteilbar-Demo in Dresden". Erneut, wie schon vor den EU-Wahlen, soll eine außerparlamentarische Aktion jenen Parlamentsparteien zum Sieg verhelfen, die versprechen, die AfD klein zu halten. Aber die CDU, die auch von einem Anti-AfD-Wahlverhalten profitieren würde, ist der parlamentarische Schoß, aus dem die AfD kroch, und sie ist auch der wahrscheinlichste Koalitionspartner der AfD im Falle neuer parlamentarischer Mehrheiten. Die SPD ist der wesentliche politische Verursacher der neuen sozialen Unsicherheit, die der AfD besonders nützlich ist. Die Grünen haben mit ihrer moralisierenden Kriegs-Politik Auslandseinsätze wieder gesellschaftsfähig gemacht. Und Die Linke weigert sich, das Wort „Nation" in den Mund zu nehmen und verhindert mit dieser Ignoranz eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Nationalismus. Dass auch viele der Linkspartei-Wähler eine Heimat haben, die ihnen das Gefühl von Sicherheit in unsicheren Zeiten gibt und dass sie diese Heimat Deutschland nennen, damit will Die Linke nicht umgehen. Auch einen Ersatz für diese Heimat, den Deutsche traditionell in Milieus, im Verein oder in einer Partei finden, kann die deutsche Linke seit Ende der SPD nicht anbieten. Noch ärgerlicher ist diese Absage an die Nation, wenn man an deren kulturelles Erbe in Sprache und Musik denkt, und wenn man mit der Ausblendung der Nation der AfD diesen Begriff allein überlässt und so seiner Verfälschung Tür und Tor öffnet.
    Sie werden am 24. August nach Dresden gehen, die Anständigen und irgendwie linken, und sie werden sich gut fühlen: Moralisch überlegen. Denen, die selten eine zweite Sprache neben Deutsch sprechen, denen, die AfD wählen und Angst vor Ausländern haben. Es sind zugleich die, die ihre Kinder in die besseren Schulen schicken und sorgsam darauf achten, dass dort der Ausländeranteil nicht zu hoch ist, damit die Kinder ordentliches Deutsch lernen. Die mit großer Weltläufigkeit von ihrem philippinischen AuPair-Mädchen reden, das so prima auf die Kinder aufpasst. Die ihre polnische Putzfrau zumeist schwarz beschäftigen und ihr vielleicht zehn Euro in der Stunde zahlen. Falls die einen AfD-Wähler kennen sollten, werden sie eher nicht mit ihm reden. Und sie, die Guten, werden auf der Demonstration in Dresden Moral predigen. Aber jene, die sie angeblich missionieren wollen, werden ihnen nicht zuhören. Tatsächlich ist die deutsche Gesellschaft längst mehrfach geteilt: Grundsätzlich in unten und oben, aber auch in besser und weniger gebildet.

    Moral soll das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren. In einer Gesellschaft, in der Konkurrenz und Profit längst die sittlichen Normen bestimmen, ist die öffentliche Moral nicht selten die Camouflage der Wohlhabenden, derer, die auf dem Trittbrett der Herrschenden mitfahren dürfen. Zwar sagen die Autoren des Aufrufes #unteilbar, dass sie ein „neues Narrativ schreiben" wollen. Aber sie erzählen nichts von den Fluchtursachen und davon, dass auch die Flucht Auslöser der neuen Rechtsentwicklung ist. Die wirklich neue Erzählung wäre eine ehrliche Sprache, jener Klartext zur Nation, der die Ängste nicht verächtlich macht, sondern ihre Ursachen analysiert. Da beginnt Politik, jene öffentliche Einflussnahme, die aus der Aufklärung kommt und der in diesen Tagen ein Forum, eine Organisation fehlt.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/kommentar...demonstration/
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  4. #624
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    BlackRock, Spiegel & Karrenbauer – Russenangst macht Umsatz und Macht

    Erst neulich wieder: „Russischer Geheimdienst womöglich in Mord an Exil-Georgier verwickelt" war im Hamburger „Spiegel“ zu lesen. Auch wurde der Mörder ein „mutmaßlicher" genannt. Im Artikel wimmelt es nur von „soll“ und „möglich“. Wie fast immer, wenn es um die Russen geht, triumphiert der Konjunktiv über den Journalismus.

    Drohend geht der Russe um in den deutschen Medien. Flugs tauchte der mutmaßlich Ermordete auch im „Focus“ auf: „Spur in Berliner Fahrrad-Mord führt zu russischem Geheimdienst“. Und im Berliner „Tagesspiegel“: „Nun verdichten sich Hinweise auf eine Verstrickung Russlands“. Immer, wenn sich Hinweise wie von selbst verdichten, sind Dichter am Werk. Legenden-Dichter der Angst vor Russland. Da kann nicht mal das eigentlich seriöse Onlinemagazin „Telepolis“ beiseite stehen. In einem Artikel über den Mordfall schreibt das Heise-Projekt unversehens: „Im Jargon der russischen Nachrichtendienste wurden Mordoperationen, weil bei ihnen meist Blut fließt, verharmlosend als ‚nasse Sachen´ bezeichnet.“ Zusammenhang zum Fall? Null. Verdächtigung? Hundert.
    Diese jüngste Kampagne, eine von den vielen, vielen im Verdächtigungs-Dauerfeuer gegen „den Russen“, lässt fragen, wem das nützt. Die Energie-Industrie macht prima Geschäfte mit den Russen. Die Automobilindustrie auch. Ebenfalls Siemens, Bayer, SAP. Die einzigen, die am Geschäft mit der Angst vor den Russen bombig verdienen, sind die Unternehmen der Rüstungsindustrie. Allen voran „Rheinmetall“ Und kratzt man an der Fassade der Rheinmetall-Besitzverhältnisse, dann findet man „BlackRock“, das Finanzmonster, das dort seinen dubiosen Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzenden Larry Fink als Vertreter des Großaktionärs installiert hat. Larry Fink gilt als mächtigster Mann der Wall Street und BlackRock gilt als das größte Finanzimperium der Welt. Das verwaltete Vermögen des Konzerns lag Ende 2017 bei 6,29 Billionen Dollar. Das Glaubensbekenntnis dieser Umsatzmaschinen heißt Profit, Profit, Profit. Und den wirklich fetten Profit macht man immer noch mit Waffen. Deshalb schüren die Dealer des Todes die Angst vor Feinden, vorzugsweise den Russen, die seit Adolf Hitler die Lieblings-Hassobjekte der deutschen Rüstungsindustrie sind, als Rheinmetall noch „Reichswerke Hermann Göring“ hieß und stolz den Namen des Führerstellvertreters trug und man sein Geld mit dem Nazikrieg und mit Zwangsarbeitern verdiente.
    Nur kurz nahm eine erschrockene deutsche Öffentlichkeit an, dass Friedrich Merz das Monster BlackRock in der deutschen Regierung vertreten würde. Aber inzwischen erledigt die mögliche Kanzlerin Kramp-Karrenbauer das schmutzige Geschäft persönlich. Sie hat sich erst jüngst entschieden dafür ausgesprochen, europäischen Rüstungspartnern bei den strengen deutschen Exportregeln entgegenzukommen. Sie will die Umgehungsstrecke deutscher Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall legalisieren, die ihre blutigen Hände in Italien, Ägypten oder in Südafrika waschen lassen. Neben Larry Fink sitzt im Rheinmetall-Vorstand Ulrich Grillo. Der leitet den Ausschuss für Rohstoffpolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie: Man muss sich doch um die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe kümmern. Als Vizepräsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie gehört Grillo zu den wichtigsten Lobbyisten des Landes. Wer es für Zufall hält, dass BlackRock und die deutsche Waffenindustrie die Angst vor den Russen schüren, muss ein kompletter Idiot sein: Nato, Trump und die Karrenbauers brauchen den Feind für den Umsatz ihrer Freunde in der Wirtschaft und für die politische Macht: Nichts macht Wähler dümmer als ein böses Feindbild.
    Dass eine der Töchter von Ulrich Grillo, Gabriela Grillo, über Jahre als Dressurreiterin und Olympiateilnehmerin die Fassade des Waffen-Funktionärs tünchte, mag ein Zufall sein. Doch das ästhetische Dressurreiten, der Glanz, den edler Sport und elegante Pferde verbreiten, helfen das dreckige Geschäft zu verdecken. Wer mag schon an aufgeplatzte Bäuche oder zermanschte Gliedmaßen denken – alles bekannte Folgen der Rheinmetall-Produktion – wenn die TV-Mikrophone das Schnauben der Rösser an ihre Zuschauer senden und andächtige Reporter von Reitern sprechen, die mal wieder für Deutschland Medaillen einsammeln. Für Deutschland ist das nicht, was im Rheinmetall-Erprobungszentrum Unterlüß geprobt wird. Dort, am Rand des idyllischen Naturparks Südheide, nicht weit von Celle, wird der Krieg geübt. Wird kühl die Zahl der Toten berechnet, die Rheinmetall-Munition erzielt. Jene Toten, die den Profit der AG erzielen. Unweit vom Rheinmetall Erprobungszentrum Unterlüß wird man am 7. September 2019 Clara Tempel treffen können. Clara ist für den Frieden in den Knast gegangen, weil sie an einer Besetzung der Startbahn des Atomwaffenlagers Büchel teilgenommen hat und verhaftet wurde. Sie ist auch an der Aktion „Rheinmetall Entwaffnen“ in Unterlüß beteiligt. Es gibt sie, die Friedensbewegung. Was auch immer in deutschen Medien zusammenmanipuliert wird.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/kommentar...ussland-hetze/
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    Die Macht um Acht (34)



    Tagesschau macht Außenpolitik! Weit ab vom Staatsvertrag der ARD. Im Staatsvertrag des ARD-Senders, der die Tagesschau produziert, ist auch der Programmauftrag formuliert. Demnach hat auch die Tagesschau den "Rundfunkteilnehmern und Rundfunkteilnehmerinnen einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und länderbezogene Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben." Soweit die gesetzliche Grundlage und der Auftrag. Die MACHT-UM-ACHT untersucht die Wirklichkeit, die Praxis der wichtigsten Nachrichtensendung Deutschlands. Unter der Überschrift "Nahe Biarritz - Gewalt und Festnahmen bei G7-Protest" macht die Tagesschau aus der Alternative zum G7-Gipfel eine Krawall-Nummer. Kein Wort von den Inhalten der Protestierenden. Andere Medien können es zeitgleich besser. Zum Beispiel "euronews", ein Kanal der NBC Universal. Dort wusste man von Umweltaktivisten und von den Autonomie-Bestrebungen der Basken zu berichten. Man ließ sogar Teilnehmer der Proteste zu Wort kommen. Der deutsche Sender stellte sich mal wieder tot. Objektive und umfassende Überblicke? Fehlanzeige. Mit der Überschrift "Israel greift Syrien an - Bombardements gegen ‘Killerdrohnen‘" übernimmt die ARD schlicht die Sprachregelung des israelischen Militärs. Natürlich ohne die Frage nach dem Völkerrecht aufzuwerfen oder den wichtigen Hintergrund der andauernden widerrechtlichen Besetzung der syrischen Golan-Hohen durch Israel auch nur zu erwähnen. Stattdessen dieser Rechtfertigungssatz der Hamburger Redaktion: "Israel hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass der Iran nicht dauerhaft Militär in Syrien stationieren dürfe." Dass ein souveräner Staat wie Syrien auf seinem Gebiet Militär jeglicher Art stationieren kann, ist den "Außenpolitikern" der Tagesschau offenkundig unbekannt. Man hat in der Redaktion eindeutig die Haltung der Kanzlerin zu Israel, die das Netanyahu-Regime in die deutsche Staatsräson einbezieht, völlig verinnerlicht. Ein Höhepunkt falscher Außenpolitik ist diese Überschrift zur Vorbereitung der Landtagswahlen: "Brandenburg und Sachsen - Viele fühlen sich als Bürger zweiter Klasse". Fühlen? Das meint offensichtlich, die Brandenburger und Sachsen hätten bloß so ein Gefühl. Die harten Fakten, die dem "Gefühl" zugrunde liegen, will die Tagesschau einfach nicht erzählen: - 95 Prozent des volkseigenen Wirtschaftsvermögens gingen in westliche Hände über. - die Bevölkerungszahl in Ostdeutschland entspricht heute der von 1905, ist also vorindustriell. - die Zahl der bundesdeutschen Millionäre verdoppelte sich mit der Wende auf über eine Million. - im Osten stieg mit der D-Mark die Zahl der Arbeitslosen von null auf vier Millionen. - die Ost-Eliten wurde mit der Wende fast komplett gegen Funktionäre aus dem Westen ausgewechselt. Gefühl? Die Bürger der ehemaligen DDR wurden in die Zweit- und Drittklassigkeit gestoßen. Der Hamburger Sender zelebriert mit dem Begriff "Gefühl" eine Art West-Außenpolitik gegenüber dem Osten der Bundesrepublik: Arrogant oder blöde oder beides? Ganz sicher ist die Meldung weder objektiv noch umfassend.
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    Armin Laschet kann Kanzler Katja Kipping kann schweigen

    Aus der Tiefe des politischen Raumes meldet sich Altkanzler Gerhard Schröder und erzählt der "Rheinischen Post", dass Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, ein prima Kanzlerkandidat der CDU wäre. In Schröders eigener Partei bewerben sich inzwischen acht Kandidaten-Tandems und ein Einzelkandidat um den Parteivorsitz. Alle paar Tage meldet sich ein deutsches Medium mit der Botschaft, dass der grüne Robert Habeck ein sehr guter Kanzler wäre. Mitten in dieser haltlosen Geschwätzigkeit fallen Katja Kipping und Bernd Riexinger, Vorsitzende der Partei Die Linke, angenehm auf: Sie schweigen ziemlich gründlich. Auch die verheerende Wahlniederlage der LINKEN in Brandenburg und Dresden ringt den linken Schweigern bisher nur wenige Worte der Erklärung ab.
    Vor den Landtagswahlen hatte Frau Kipping noch einen Traum: Sie wollte die "Krise des Konservatismus" nutzen, "für einen Macht- und Regierungswechsel von links, für eine Regierung gegen den Rechtsblock". Auch Herr Riexinger hatte Visionen und setzte bei der Landtagswahl in Brandenburg auf eine Mehrheit von SPD, Grünen und Linken: "Natürlich würde ich mir wünschen, dass es für eine rot-rot-grüne Mehrheit reicht". Und während der ersehnte sozialdemokratische Koalitionspartner immer noch mit der CDU liiert ist und der sogar einen Kanzlerkandidaten empfiehlt, schweigen sich die Spitzen-Linken aus. Dass der rot-rote Senat in Berlin das größte landeseigene Wohnungsunternehmen mit mehr als 50.000 Wohnungen an Goldman Sachs verkaufte, ist einer linken Wahlanalyse nicht wert. Wie auch der Verkauf von 48.000 städtischen Wohnungen mit Hilfe linker Stadträte in Dresden in der Auswertung des sächsischen Wahlergebnis bei Kipping und Riexinger keine Rolle spielt.
    Schweigen gilt manchmal als Beleg für Charakterstärke. Deshalb fallen einzelne Wortbrocken besonders auf. Was den Linken in der Wahlanalyse nicht helfe, wäre jetzt in „reflexhafte Schuldzuweisungen oder Schlachteplatte“ zu verfallen, erklärte Frau Kipping jüngst. Diese subtile Annäherung der Linken-Spitze an die Schlachter-Innung ist wahrscheinlich als neuer Akzent linker Bündnispolitik zu verstehen. Hat doch der Deutsche Fleischer-Verband 21.329 stationäre Verkaufsstellen und gilt mit seinen Thekengesprächen als meinungsbildend. Ob bald an diesen Theken auch Kippings originelle Schuldzuweisung für die brutale linke Wahlniederlage eine Rolle spielen wird? Denn Frau Kipping hatte noch am Wahlabend in der ARD die eigentlich Verantwortlichen ausgemacht: Die Wähler. Die hätten aus taktischen Gründen die CDU gewählt um zu verhindern, dass die AfD stärkste Partei wird. Das ist brillant: Wenn Wähler falsch wählen, sollte man sie von den Wahlen künftig ausschließen.
    Auch auf der Website der Linkspartei wird der Wähler als solcher in die Verantwortung genommen: "Die Ausgangslage war ungünstig für die GenossInnen in Brandenburg und Sachsen: Bei beiden Wahlen ging es in den letzten Wochen für viele Menschen darum zu verhindern, dass die AfD stärkste Partei wird. Es fand ein Kopf-an-Kopf-Rennen statt, das in Sachsen der CDU und in Brandenburg der SPD nutzte." Wie kann der Wähler sich nur so enttäuschend verhalten? Auch dass CDU und SPD die schwierige Gemengelage gnadenlos für sich ausnutzten, war ebenso überraschend wie unfair. Den Wählern sollte die Linkspartei schon aus volkspädagogischen Gründen drohen, sich bald ein anderes Wahlvolk zu suchen. Die genannten Parteien wird man wohl nur einschüchtern können, wenn Kipping und Riexinger ankündigen würden, bei ihnen Mitglied zu werden.
    Bernd Riexinger hat auf der Website mit "ersten Schlussfolgerungen aus den Wahlen in Brandenburg und Sachsen" auch eine sprachliche Meisterleistung geliefert: "Ideen haben wir, mit neuen Aktiven kommen neue dazu." Welche Ideen mag er nicht sagen, auch über Zahl und Herkunft neuer Aktiver kein Wort. - "Ich werde mich niemals damit abfinden, dass wir bei den letzten Wahlen bei ArbeiterInnen, GewerkschafterInnen und Erwerbslosen verloren haben." Das klingt nach Harakiri. Ob das die Arbeiterklasse beeindruckt? - "Die Gesellschaft und das Parteiensystem sind im Umbruch." - Richtig. Aber wer bricht wohin auf? - „Als LINKE stehen wir vor neuen Herausforderungen und Richtungsentscheidungen". Aber welche das nun sind, will Riexinger lieber nicht sagen. Die Mitglieder sollen ja nicht beunruhigt werden.
    Nachdem die LINKE mit Frau Wagenknecht eine ihrer wenigen öffentlich wirksamen Figuren gründlich demontiert hat, schweigen auch die meisten Medien höflich über die Partei. Vielleicht hülfe ja Gerhard Schröder. Wenn der jetzt die Frau Kipping als neue SPD-Chefin ins Gespräch brächte, könnte der Ring des Schweigens rund um die LINKE endlich gebrochen werden. Das würde auch der SPD sehr helfen, denn die hat mit nunmehr 17 Kandidaten immer noch nicht Auswahl genug. Der LINKEN müsste an einem Parteiwechsel von Frau Kipping ebenfalls gelegen sein. Vielleicht könnte dann ja offen über die Verantwortlichen für die Wahlschlappe geredet werden.

    Quelle: https://www.rationalgalerie.de/home/...n-kanzler.html
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  7. #627
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