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Thema: Edward Snowden - Sammelthread - seine Aussagen

  1. #21
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Absurde Verschwörungstheorien sollen Edward Snowden diskreditieren

    Das Internet wird derzeit von einer weiteren substanzlosen und absurden Verschwörungstheorie heimgesucht, die nur dazu dient, von den wirklichen Vertuschungsoperationen einerseits und andererseits den tatsächlich wichtigen und bedeutenden Fragen abzulenken. Dort wird behauptet, der NSA-Whistleblower Edward Snowden habe vor Kurzem vor »tödlichen Sonneneruptionen« gewarnt, die im September Hunderte von Millionen Menschen auslöschen würden.

    Auf der betreffenden Internetseite heißt es: »Der flüchtige Hacker und frühere Vertragsmitarbeiter der National Security Agency (NSA), Edward Snowden, enthüllte am Dienstag, dass es im September zu einer Reihe von Sonneneruptionen kommen werde, denen Hunderte von Millionen Menschen zum Opfer fallen könnten. Von Snowden vorgelegte Dokumente belegen, dass [der amerikanische Geheimdienst] CIA vor 14 Jahren per Fernwahrnehmung erkannt habe, dass dieses Ereignis unvermeidbar sei. Seitdem hätten die Regierungen in aller Stille versucht, sich auf die anschließenden weltweiten Hungersnöte vorzubereiten.« Diese Geschichte verbreitete sich wie ein Virus im Internet, wurde in zahllosen Internetforen und Internetseiten aufgegriffen und löste eine riesige Welle an Kommentaren aus. Wie alle bekannten Versuche, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen, enthält auch diese Geschichte ein Körnchen Wahrheit. Als Folge der Umpolung des Magnetfeldes der Sonne, die etwa alle elf Jahre stattfindet, wenn die Sonnenaktivität ein Maximum erreicht, kommt es zu Turbulenzen, die im gesamten Sonnensystem spürbar sind. Es kommt dann zu »fieberartigen« starken Sonnenaktivitäten, die von zahlreichen Sonneneruptionen und koronalen Massenauswürfen (CME) begleitet werden. Dies kann zwar etwa zu Störungen der Satellitenkommunikation und zu Stromausfällen führen, aber keinesfalls den Tod von Millionen von Menschen verursachen.

    Es hinterlässt schon ein bitteres Gefühl, wenn so viele Menschen ihre Zeit und Energie mit etwas so offensichtlich Absurdem und Falschen verschwenden, wo es doch so viele wirkliche Vertuschungen, Skandale und Fragen von großer Bedeutung gibt. Diese Irreführung dient auch dazu, von den eigentlichen Enthüllungen Snowdens über die NSA-Überwachungsprogramme abzulenken. Die Ursprünge dieser Geschichte lassen sich auf die Internetseite The Internet Chronicle zurückverfolgen, die sich, liest man die Rubrik »Über uns« klar als satirische Seite zu erkennen gibt, die falsche und deutlich aberwitzige Geschichten verbreitet. So heißt es auf der Internetseite, die Seite sei entstanden, »nachdem sich nach einer Bruchlandung in einem Asteroiden am 30. September 1976 die außerirdischen Hülsen der Chronicle-Herausgeber rasch an das Erdklima und die Bakterienflora angepasst hatten. Sie sind in der Lage, natürlich in der Wildnis zu überleben und sich fortzupflanzen… Dass wir zweimal täglich Tweets per Fax von religiösen Beratern empfangen, schürt unseren rechtsgerichteten, brennenden Hass und versetzt uns in die Lage, Ihnen die erschreckendsten und aufsehenerregendsten Schlagzeilen, die Ihnen jemals vors Auge gekommen sind, zu liefern – andernfalls erhalten Sie garantiert Ihr Geld zurück«.


    Und wem das noch nicht reicht, um zu verstehen, dass es sich bei dieser Internetseite um einen Schabernack handelt, der muss nur einmal die Schlagzeilen in Augenschein nehmen, die die Anfangsseite schmücken und von denen sich viele auf bizarre, ausgedachte Geschichten beziehen, die mit Edward Snowden in Verbindung stehen:


    • Vatikan stürmt Felsendom – Papst bezeichnet Snowden als Messias
    • Edward Snowden bei Drohnenangriff auf die Botschaft Ecuadors getötet
    • Snowden enthüllt: Im Fall Zimmerman gab es einen zweiten Schützen
    • Snowden wird heiliggesprochen
    • NSA-Whistleblower Ed Snowden: Saddam Hussein für Einsturz von WTC 7 verantwortlich


    • Obama begnadigt Edward Snowden

    Andere Lügengeschichten tragen Überschriften wie »Paula Deen begeht Selbstmord mit 66« und »Wendy’s stellt neues Hacker-Motiv für Restaurants vor«.

    Die Leichtgläubigkeit, mit der Tausende und Abertausende von Menschen auf eine solch offensichtliche Ente hereinfallen, weil sie nicht bereit sind, sich einmal kurz Gedanken über die Glaubwürdigkeit oder die Herkunft der Meldung zu machen, erleichtert es den etablierten Medien, die tatsächlichen Vertuschungen und Verschwörungen wie etwa den Tod des Journalisten Michael Hastings zu zerreden oder zu diskreditieren, indem man wahllos wirkliche, schwerwiegende Probleme mit subtanzlosen Verschwörungstheorien wie etwa der Mär von Edward Snowdens »Prophezeiung tödlicher Sonneneruptionen« vermischt.
    Quelle

    LG Angeni
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    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  2. #22
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Snowden enthüllt »Schattenhaushalte« der amerikanischen Geheimdienste: 52,6 Mrd. Dollar für Geheimprogramme

    Am Donnerstag machte die Washington Post ein weiteres streng geheimes Dokument aus dem Fundus des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden der Öffentlichkeit zugänglich. Zum ersten Mal wird damit offengelegt, dass die USA jedes Jahr zigmilliarden Dollar für verdeckte Spionageprogramme ausgeben.

    Allein im Haushaltsjahr 2013 wurden 52,6 Mrd. Dollar für diesen Posten beiseite gelegt. Ganz oben auf der Liste der Prioritäten der Geheimdienste standen dabei der Post zufolge »offensive Cyberoperationen« und Forschungen im Bereich Entschlüsselung verschlüsselter Kommunikationen.
    Barton Gellman, Greg Miller und Julie Tate von der Post schrieben, Edward Snowden, der frühere Mitarbeiter des NSA-»Subunternehmens« Booz Allen Hamilton, der im Rahmen seiner Tätigkeit geheime Dokumente zur nationalen Sicherheit kopiert und später an ausgewählte Journalisten weitergegeben hatte, habe der Zeitung das betreffende Dokument, das eine niemals zuvor veröffentlichte Zusammenfassung des diesjährigen Haushalts enthielt, zukommen lassen. Das Originaldokument umfasst zwar insgesamt 178 Seiten, aber sie hätten sich entschieden, nur etwa ein Zehntel davon zu veröffentlichen. Als Begründung verwiesen sie auf »die Befürchtung, nachrichtendienstliche Quellen und Methoden zu gefährden«. »Brisante und sensitive Informationen sind in diesem Dokument so allgegenwärtig, dass die Post nur Überblickstabellen und diagramme im Internet veröffentlicht«, schrieb die Zeitung im Einleitungsartikel, der der 17-seitigen Dokumentation vorangestellt ist. Das Dokument selbst wird als »streng geheim« eingestuft und darf nur amerikanischen Staatsbürgern mit einer entsprechend hohen Sicherheitsfreigabe zugänglich gemacht werden.

    Der Umfang der Gelder, die die USA alljährlich für sensitive Operationen ausgeben, soll also hinter dem Schleier der Geheimhaltung verborgen bleiben und Personen außerhalb der Geheimdienst»familie« nicht zugänglich gemacht werden, und nur eine kleine Personengruppe soll überhaupt über diese Operationen informiert werden. Wie aus diesem neuesten Snowden-Dokument hervorgeht, stellte die Regierung in diesem Jahr tatsächlich gegenüber dem Haushaltsjahr 2012 2,3 Prozent weniger an finanziellen Mitteln zur Verfügung, und aufgrund der automatischen Kürzungen musste die Behörde 1241 Mitarbeiter, das entspricht etwa einem Prozent der Mitarbeiter insgesamt, entlassen. Trotz dieser »Rückschläge« listet der Haushaltsplan, den die Post als eine »behördliche und operationelle ›Landkarte‹, die noch niemals einer öffentlichen Überprüfung unterzogen wurde«, bezeichnet, Milliarden von Dollar auf, die für Operationen ausgegeben werden, die vermutlich niemals genehmigt würden, hätte man sie im Vorfeld in der Öffentlichkeit diskutiert. Im Vergleich dazu stehen dem Heimatschutzministerium im Haushaltsjahr 2013 55,4 Mrd. Dollar zur Verfügung. Die Summe in den schwarzen Kassen der Geheimdienste ist damit größer als die Summe der Gelder, die dem Innenministerium, dem Handelsministerium und der NASA zusammengenommen zur Verfügung steht.

    Aber trotz des immensen finanziellen Aufwands für Geheimoperationen inmitten der automatischen Haushaltskürzungen zeigen Auszüge der von Snowden enthüllten Zahlen, dass die USA immer noch mit Rückschlägen zu kämpfen haben, die es ihnen schwer machen, ihre selbstgesteckten geheimdienstlichen Ziele zu erreichen. Schließlich zeigt die Enthüllung dieses Dokuments selbst, dass die Geheimdienste nicht in der Lage sind, das Durchsickern sensitiver Informationen an die Öffentlichkeit zu verhindern. In der Zusammenfassung der Ausgaben für das Haushaltsjahr 2013 heißt es, die Regierung investiere in die Beschleunigung der Operationen im Bereich Spionageabwehr, während gleichzeitig Haushaltskürzungen dazu zwingen, Mitarbeiter zu entlassen, Operationen zurückzufahren und auf langfristige Investitionen auch in den Bereichen Infrastruktur und Technologie zu verzichten. »Um unsere der Geheimhaltung unterliegenden Netzwerke weiter zu schützen, werden wir weiterhin unsere Fähigkeiten verbessern, in den Geheimdiensten Bedrohungen von innen zu erkennen«, ist in dem Dokument zu lesen.

    Wie die Post weiter berichtet, erfolgten etwaige Maßnahmen gegen Bedrohungen von innen zu spät, um Snowden, der bereits während seiner Zeit als Mitarbeiter von Dell im Mai 2012 damit begann, nach Dokumenten zu suchen, aufzustöbern. Bis heute ist unklar, über welche Sicherheitsfreigabe er verfügte, bevor oder als er damit begann, die Netzwerke nach Dokumenten zu durchsuchen. Aber in dem Post-Artikel wird berichtet, »einer größeren Initiative zur Spionageabwehr«, die im Haushaltsjahr 2012 geplant war, seien nach einer »allgemeinen Notfallreaktion« die finanziellen Mittel zusammengestrichen worden, nachdem die Enthüllungsplattform WikiLeaks massenweise geheimes Material veröffentlicht hatte. Die Post zitiert Auszüge aus dem diesjährigen Haushalt, in denen festgestellt wird, dass Programme umgesetzt werden sollen, »Bedrohungen durch Insider zu verringern, die versuchen, ihre Freigabe zu benutzen, um sich Zugang zu sensitiven Informationen zu verschaffen, die den Interessen der USA schaden«. Insofern belegen die Enthüllungen Snowdens – einschließlich dieser jüngsten Veröffentlichung –, dass die »Einführung von Maßnahmen zur Spionageabwehr«, für die 3,64 Mrd. Dollar im Haushaltsjahr 2013 vorgesehen sind, der Geheimdienst»familie« aus ihrer Sicht möglicherweise genutzt hätten, wenn sie früher umgesetzt worden wären.

    Eine Grafik in dem Dokument zeigt, dass etwa 39 Prozent des diesjährigen Schattenhaushalts für die Bereitstellung strategisch wichtiger Informationen und Warnungen vorgesehen sind. Etwa ein Drittel davon soll für die Bekämpfung gewalttätigen Extremismus‘ ausgegeben werden. Für die Verhinderung der Verbreitung von Waffen wurden 13 Prozent der Gesamtausgaben eingestellt, und für die Verstärkung der Cybersicherheit und die Umsetzung von Spionageabwehrmaßnahmen hatte man acht bzw. sieben Prozent eingeplant. Allgemein gesagt wurden der CIA 28 Prozent der Gesamtsumme von 52,6 Mrd. Dollar – etwa 14,7 Mrd. Dollar – zur Verfügung gestellt. Das gemeinsame Kryptologieprogramm erhielt mit etwa elf Mrd. Dollar die zweithöchste Summe. Wie die Post schreibt, ist an diesem Programm auch die NSA beteiligt, wobei sozusagen arbeitsteilig die Einrichtungen der Luftwaffe, Armee, Kriegsmarine und der Marinesoldaten eingeschlossen sind, die mit Überwachung einerseits sowie dem Knacken und Entschlüsseln von Codes andererseits zu tun haben.

    »Wir verstärken unsere Bemühungen zur Verbesserung unserer Fähigkeiten im Bereich verdeckte SIGINT [Signals Intelligence; Informationsgewinnung durch Fernmeldeaufklärung (COMINT; Abhören) und Elektronische Aufklärung (ELINT)], um Informationen über die vorrangigen Ziele zu sammeln, darunter auch Ziele in ausländischen Führungsebenen«, schrieb der höchste amerikanische Geheimdienstchef, James R. Clapper, seines Zeichens nationaler Geheimdienstdirektor, in der Zusammenfassung des Haushaltsplans. Darüber hinaus »investieren wir in bahnbrechende kryptoanalytische Fähigkeiten, um uns gegen gegnerische Verschlüsselung zu verteidigen und den Internetverkehr abzuschöpfen«. Als die Post ihn vor der Veröffentlichung zu einer Stellungnahme aufforderte, entgegnete Clapper: »Die USA haben seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 viel Geld in die Geheimdienste gesteckt. In diese Zeit fallen auch die Kriege im Irak und in Afghanistan und der Arabische Frühling. Es drohte die Weiterverbreitung von Waffentechnologie mit Massenvernichtungspotenzial, und es zeichneten sich asymmetrische Bedrohungen etwa im Bereich der Cyberkriegführung ab… Unser Haushalt unterliegt der Geheimhaltung, weil es ansonsten ausländischen Diensten möglich wäre, sich Einblicke in unsere nationalen Prioritäten, Fähigkeiten und Ressourcen sowie Methoden zu verschaffen, die es uns erlauben, Informationen zur Gefahrenabwehr zu sammeln.«

    Demgegenüber musste die amerikanische Bevölkerung durch frühere Snowden zugeschriebene Enthüllungen erfahren, dass es die NSA-Programme, die eigentlich dazu dienen sollten, das Ausland betreffende Informationen zu sammeln, der US-Regierung ermöglichten, private, personenbezogene Informationen über amerikanische Staatsbürger zu sammeln, obwohl die Verfassung eigentlich den Schutz der Bürger vor derartiger Überwachung garantiert. Zumindest gemessen an den Absichten und Hoffnungen der Geheimdienste selbst wurden die finanziellen Mittel zur gezielten Überwachung als wichtig angesehener Ausländer offenbar deutlich gekürzt. In dem Dokument heißt es in diesem Zusammenhang, Initiativen im Bereich Spionageabwehr gegen »entscheidende Ziele« wie China, Russland, den Iran, Israel, Pakistan und Kuba seien zwar beschleunigt worden, aber wie die Post berichtet, klafften fünf »entscheidende« Lücken, die die USA daran hindern, im beabsichtigten Umfang Informationen zu Nordkorea zu sammeln. »Analysten wissen praktisch nichts über die Absichten des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un«, heißt es in der Post. Aufgrund dieser bedenklichen Lücken sei es den USA nicht möglich, korrekte Einschätzungen zum Atom- und Raketenprogramm Pjöngjangs zu treffen.

    Demgegenüber bemerken die Journalisten, aus anderen Teilen des Haushalts gehe hervor, dass Nordkorea keineswegs aktives Zielobjekt der Dienste sei. »Ein Abschnitt über Nordkorea legt nahe, dass die USA das Land, das über Kernwaffen verfügt, praktisch mit Überwachungsanlagen ›umzingelt‹ haben«, schreibt die Zeitung. »So wurden Bodensensoren installiert, die seismische Aktivitäten aus großer Entfernung erfassen können und die das Land ständig nach Anzeichen für den Bau neuer nuklearer Einrichtungen absuchen. Amerikanische Behörden sammeln ›rund um die Uhr‹ Fotos, Luftproben und Infrarotbilder.« In Bezug auf die Länder, die von allergrößtem Interesse sind, haben die Geheimdienste erhebliche Investitionen in »offensive Cyberoperationen« getätigt, mit denen die CIA und die NSA Hackerangriffe gegen ausländische Konkurrenten durchführen, Daten stehlen und Server sabotieren. Die Post verzichtete darauf, irgendwelche Einzelheiten über das Ausmaß der Beteiligung der Geheimdienste an diesen strategischen Hackeroperationen zu veröffentlichen. Es heißt lediglich, dass die Vorgehensweise in jüngster Zeit »aggressiver« geworden sei. Wie bereits berichtet, wurde die amerikanische Regierung beschuldigt, selbst der »größte Hacker« weltweit zu sein, während in den USA selbst immer schärfer und in größerem Maßstab gegen so genannte »Cyberverbrecher« vorgegangen wird, denen vergleichsweise weniger schwere Vergehen vorgeworfen werden.

    So berichtete RussiaToday in der letzten Woche, dass der Hacker und politische Aktivist Jeremy Hammond aus Chicago im US-Bundesstaat Illinois bald für seine von ihm selbst eingeräumte Beteiligung an böswilligen Kampagnen verurteilt werden wird. Diese Hackerangriffe richteten sich gegen die kalifornische Law Enforcement Association, gegen Computerserver, die von verschiedenen Polizeichefs des Bundesstaates New York benutzt wurden, und gegen ein Unternehmen, das u.a. Munition lieferte, die zur Niederschlagung der Proteste in Ägypten mit Reizgas benutzt wurde. In einem Brief aus seiner Zelle in einem New Yorker Gefängnis schreibt Hammond, die amerikanische Regierung habe verdeckte Informanten in den »Hacktivisten«gruppen Anonymous und LulzSec benutzt, »um zu Hackerangriffen gegen ausgewählte Regierungsseiten anzustacheln – darunter befanden sich auch Internetseiten ausländischer Regierungen. Warum stifteten die USA uns dazu an, in die privaten Netzwerke ausländischer Regierungen einzudringen? Was haben sie mit den Informationen gemacht, die wir gestohlen hatten? Und wird irgendjemand in unserer Regierung jemals für diese Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden?«
    Quelle

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    Angeni



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  3. #23
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    Die Mörder sind ÜBER uns!

    KenFM über: Die Mörder sind ÜBER uns!



    +++ Chodorkowski hat, anders als Snowden, ein Visum für die BRD bekommen. Für 12 Monate. Vor wenigen Tagen gab er eine Pressekonferenz im Mauermuseum am Chekpoint Charlie in Berlin, die von diversen privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten übertragen wurde. Wir warten auf das Asyl für Ed Snowden mit anschließender Pressekonferenz im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen! +++


    Die Mörder sind ÜBER uns.

    „Deutschland ist erst dann souverän, wenn es Herrn Snowden anhört, schützt, ihm Asyl gewährt, und seinen sicheren Aufenthalt organisiert. Dann ist Deutschland souverän. Vorher nicht!"

    Wer als Deutscher auf die bis (N)dato anhaltende Nicht-Souveränität der Republik verwies, kam schnell in den Verdacht, irgendwie Rechts oder zumindest Neo-Rechts zu sein.

    Jetzt stammt der Satz aber vom bekanntesten Linken der Republik, Dr.Gregor Gysi, und fiel 2013 im Deutschen Bundestag während einer Sondersitzung bezüglich der NSA Machenschaften auch in diesem Land.

    Gysi hatte auf seine typisch legere Art ausgesprochen, was schon viele vor ihm so gesagt hatten. Nur der Aufschrei, der Vorwurf, er sei wohl rechts, blieb aus.

    Das ist das Problem aller, die sich für Links halten. Sie messen genauso mit zweierlei Maß, wie sie das dem politischen Gegner immer vorhalten.

    Wenn ein linkes Urgestein wie Gysi Fakten benennt, die Deutschland immer noch als ein in Teilen besetztes Land outen, ist das für die Linken nur deshalb völlig in Ordnung, da Gysi sich bei seiner Rede die Regierung vorknöpfte. Sie in Teilen als Duckmäuser betitelte.

    Merkel, Pofalla oder der damalige Innenminister Friedrich sind deutsche Schäferhunde, die sich auf den Rücken legen und den Schwanz einziehen, wenn das große amerikanische Herrchen es verlangt.

    Jeder andere, der die Bilder, die Gysi in seiner Rede benutzte, benutzt hätte, wäre des Antiamerikanismus bezichtigt worden. So aber klatschte man, oder aber duckte sich weg. Gregor Gysi ist der eigentliche Bundespräsident der Republik. Er hat die Deutungshoheit zu den wichtigen Themen in diesem unserem Land. SEINE Meinung gilt, erst einmal vor dem hohen Haus unmissverständlich ausgesprochen, als die Wahrheit. Niemand käme auf die Idee, ihm zu widersprechen. Dafür sind Gysis Analysen zu schlüssig. Er ist weniger Opposition. Er ist mehr politisches Gewissen in der BRD.

    Deutschland ist trotz Wiedervereinigung immer noch Teil einer Besatzungszone, für die eben immer noch diverse Sondergesetze gelten. Diese Sondergesetze stammen noch von den Siegermächten, wurden nach 1945 speziell für das besiegte Deutschland erdacht und haben bis heute ihre Gültigkeit. In den 2 plus 4 Gesprächen damals wurden all die Sonder-Vereinbarungen mit Deutschland aufgehoben, die die vier Siegermächte betrafen. Nicht aber Regelungen zwischen Deutschland und nur drei Siegermächten. Oder wenn es um Regelungen Deutschlands gegenüber zwei Alliierten ging. Auch 1:1-Deals zwischen Deutschland und Siegermacht X blieben unangetastet. Obwohl, oft wurden die Zwangsgesetzte von damals sogar noch verschärft.

    Wer wissen will, in wieweit die Wiedervereinigung der Souveränität der Republik sogar geschadet hat, da sie diverse Gesetze, die das Post- und Fernmeldewesen betreffen, weiter entdemokratisierte, dem sei das Buch des Freiburger Historikers Joseph Foschepoth empfohlen.
    „Überwachtes Deutschland"



    Mein Beitrag ist zwar keine direkte Aussage von Ed... aber ich denke es passt trotzdem gut hier rein
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  4. #24
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    Was Mutti zur Souveränität meint:

    Angela Merkel - "To Have A Real World Order You Must Surrender Sovereignty & Rights"


    Merkel Kirchentag 04.06.2011

    Nach 1:33 wird keiner mehr nach Souveränität fragen! Es dürfte jetzt einiges klarer sein, egal ob wir nach dem Krieg überhaupt jemals, so etwas wie Souveränität hatten.
    Snowden wird niemals in der EU/BRD Asyl bekommen, die stecken zu tief in der Enddarmzone der Amerikaner.

    Gruß
    Zeckenzange

  5. #25
    Moderator Avatar von Joe
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    Exclusive Interview im Ersten um 23h am 26.01.2014

    sut Yahusha ilu samesa

  6. #26
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    Edward Snowden Interview Im Ersten vom 26.01.2014

    Geändert von Joe (27.01.2014 um 13:23 Uhr)
    sut Yahusha ilu samesa

  7. #27
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    Snowden: "Sie wollen mir eine Kugel in den Kopf jagen"

    Auf einen Gnadenerlass in seiner Heimat kann Edward Snowden nicht hoffen. Doch mehr als einen unfairen Prozess fürchtet der US-Amerikaner einen hinterhältigen Mord: In einem Fernsehinterview sagt der Whistleblower, die Regierung würde seinen Tod wünschen.

    „Regierungsvertreter wollen mich töten“, sagte Snowden in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Gespräch mit dem NDR. Als Beleg führte Snowden einen Artikel auf der Internet-Plattform „buzzfeed“ an. Mitglieder des Pentagon und des US-Geheimdienstes NSA hätten dem Reporter erzählt, dass sie Snowden umbringen wollten, sagte der frühere Geheimdienstmitarbeiter in seinem weltweit ersten Interview seit seiner Flucht im Sommer letzten Jahres.
    „Diese Leute - und das sind Regierungsbeamte - haben gesagt, sie würden mir nur zu gerne eine Kugel in den Kopf jagen oder mich vergiften, wenn ich aus dem Supermarkt komme, und dann zusehen, wie ich unter der Dusche sterbe.“ Er sei aber noch am Leben und habe keine schlaflosen Nächte, "weil ich getan habe, was ich für nötig hielt. Es war das Richtige, und ich werde keine Angst haben."
    In seinem, laut NDR-Angaben, weltweit ersten Fernsehinterview, von dem erste Auszüge bereits am Samstag veröffentlicht worden waren, hatte Snowden auch die Überzeugung geäußert, dass der US-Geheimdienst NSA Wirtschaftsspionage betreibt. In dem Interview nannte er ein konkretes Beispiel für Deutschland. "Wenn es etwa bei Siemens Informationen gibt, die dem nationalen Interesse der Vereinigten Staaten nutzen - aber nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun haben - dann nehmen sie sich diese Informationen trotzdem", sagte Snowden dem NDR-Journalisten Hubert Seipel.
    Das belastende Material hat er nicht mehr

    Snowden spekulierte in dem Interview zudem darüber, dass nicht nur das Handy von Kanzlerin Merkel abgehört wurde. "Die Frage ist: Wie logisch ist es anzunehmen, dass sie das einzige Regierungsmitglied ist, das überwacht wurde?", sagte Snowden in einem Teil des Interviews, der am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Günther Jauch" gezeigt wurde. "Ich würde sagen, es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass jemand, der sich um Absichten der deutschen Regierung sorgt, nur Merkel überwacht - und nicht ihre Berater, keine anderen bekannten Regierungsmitglieder, keine Minister oder sogar Angehörige kommunaler Regierungen." Zuletzt hatte es Bericht gegeben, die NSA habe einen "Fingerabdruck" der Kommunikation von Kanzlerin Merkel erstellt.
    Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter besitzt nach eigenen Worten das brisante Material nicht mehr. Er habe es ausgewählten Journalisten und somit der Öffentlichkeit übergeben, sagte der Informant. Es sei ihm "lieber, dass Journalisten das Material sichten und entscheiden, ob der Wert dieser Information für die Öffentlichkeit wichtiger ist als der Schaden, den die Veröffentlichung für den Ruf der Regierungsmitglieder bedeutet, die diese Überwachung angeordnet haben", sagte er. Einfluss auf mögliche Veröffentlichungen nehme er nicht.
    Hier finden Sie das vollständige Interview des NDR mit Edward Snowden.
    Was passiert nun mit Snowden?

    Snowden hatte als Angestellter des Beratungsunternehmens Booz Allen Hamilton Zugriff auf vertrauliche Informationen über die NSA-Spähprogramme. Ende Mai 2013 setzte er sich mit den Geheimdokumenten nach Hongkong ab und begann, Unterlagen über die systematische Überwachung des Internets und das Ausspähen von Telefonaten an Medien weiterzugeben. Die Enthüllungen sorgten weltweit für Empörung. Die US-Justiz erließ gegen Snowden einen internationalen Haftbefehl wegen Spionage.

    Quelle: http://www.focus.de/politik/ausland/...d_3570178.html

    Spionage ist ja nur etwas zu stehlen ohne etwas zu nehmen.

    LG

  8. #28
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    EU-Parlamentarier streichen Snowden aus Abhör-Bericht – „Guardian“

    Die Europaabgeordneten und Verfasser des Berichts über illegale Abhöraktivitäten des US-Geheimdienstes NSA haben nicht nur den Aufruf, Edward Snowden Asyl in der EU zu gewähren, aus dem Dokument entfernt, berichtet die Zeitung „Guardian“ am Mittwoch. Mehr noch: Der Name des ehemaligen US-Geheimdienstlers, der für sensationelle Enthüllungen sorgte, findet im Dokument keinerlei Erwähnung.


    Anfänglich enthielt der Bericht eine Forderung an die EU-Mitglieder, die strafrechtlichen Vorwürfe an Snowden nicht zu akzeptieren, ihm Schutz vor Verfolgung bzw. Überstellung anzubieten sowie seinen Status als Whistleblower und Menschenrechtsaktivist anzuerkennen.


    Ein solcher Bericht hätte allerdings keine Chance, von den konservativen und Mitte-Rechts-Fraktionen des EU-Parlaments gebilligt zu werden, äußerten einige Abgeordnete gegenüber der Zeitung.


    In der Endfassung ist der Aufruf zum internationalen Schutz von Whistleblowern erhalten geblieben, Snowden ist dabei nicht namentlich erwähnt.

    Dank Snowden sei die ganze Ermittlung in Gang gesetzt worden, während er selbst überhaupt nicht erwähnt sei, kritisierte der Grünen- Abgeordnete Jan Philipp Albrecht. Dies sei einfach zum Lachen.

    Am Mittwoch soll über den Bericht im Ausschuss für Bürgerfreiheiten abgestimmt werden.

    Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140212/267816340.html

    LG

  9. #29
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    Einheit für Doppelmoral: Ein Merkel

    Dieser Beitrag ist ein muss!

    Oh wie geil! Snowden hat bei Dianne Feinstein vom "Merkel-Effekt" gesprochen, als die einen feuchten Scheiß darauf gab, dass die NSA die ganze Welt überwacht, aber plötzlich schockiert und bestürzt war, dass die NSA auch den Senat (und damit sie) abhört. Ich finde, das sollten wir mal beibehalten. Die Einheit für Doppelmoral ist ab jetzt: ein Merkel. In der Praxis normaler Menschen kommen nur Millimerkel vor. Da muss man schon in die internationale Politik gehen, um einen ganzen Merkel zu erleben.

    Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=ade18a32
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #30
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    Der unsichtbare Mann: Jeffrey Sterling, CIA-Whistleblower

    Der Sammelthread geht um Edward Snowden, doch das gehört hier mit hinein.

    Auf einmal haben die Massenmedien Jeffrey Sterling für sich entdeckt. Der ehemalige CIA-Mitarbeiter wurde am Montag wegen der Weitergabe vertraulicher Informationen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.




    Als vor vier Jahren Anklage gegen Sterling erhoben wurde, berichteten die Medien nur kurz und wiederholten dabei vor allem die Vorwürfe der Regierung. Von Beginn an zeichnete das Justizministerium das Bild eines verbitterten und rachsüchtigen Mannes – selbst das »verstimmt«, mit dem Whistleblower gerne schlecht geredet werden, durfte nicht fehlen. All das plapperten die Mainstreammedien brav nach, ohne eine weitere Perspektive zu liefern.
    weiter: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...2477CAAA3864CF


    bei:
    RT Deutsch

    Whistleblower- Patriot oder Staatsfeind


    Jessyline Radack, Anwältin der Whistleblower Drake und Snowden zum Thema „ Der Kampf zwischen dem Staat und seinen angeblichen Feinden“
    DER FEHLENDE PART



    ...die CIA Folterknechte machen straffrei weiter, wer darüber spricht oder sie anprangert bekommt langjährige Haftstrafen! "US-Demokratie"?
    LG

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