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Thema: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    hallo Aaljager

    ...zu Gliese 581d: Erdnaher potentiell lebensfreundlicher Planet
    Die Aliens sind ja schon da, von dort hat die NASA ihre zweifelsfreie potentielle Information.

    Dieselben steuern und lenken alles wie es ihnen passt.
    Hier die Liste der Aliens:

    Nr. 1 der kriegsliebende Friedensengel


    Nr. 2 der Cowboy was nie lügt G.W. Bush, der sich selbst und die Öl-Lobby noch Reicher machte



    Nr. 3 J. Mc Cain, der tatsächliche Präsident der USA, der verbissene Zwerg.
    Als Kind ist er wahrscheinlich sehr gequält worden.



    Nr. 4 Erfinder der US-Demokratisierung und Freund aller Terroristen
    Hier ein Foto Brezinski mit Osama Bin Laden im UdSSR-Afghanistankrieg,
    hat anscheinend eine Sowjetphobie.



    Nr. 5 Tony Blair der bissige feige Dackel, am stärksten
    wenn er sich hinter der US-Amy versteckt. Hier mitt Gaddafi



    Nr. 6 ex NATOt General Rasmussen,
    Krieg ist sein größtes Hobby, nur er hat mit der
    NATO und US-Amy noch keinen gewonnen.



    Nr. 7 IWF Chefin Lagarde, wo sie Hilft gibt es ganz sicher Not und Elend



    ...das ist ein Teil der Aliens an der Front, mit ihren gesamten Führungsstab. Da kann man noch das halbe EU-Parlament aufführen, sind aber auch
    alles nur hörige Befehlsempfänger der oberen ALIEN-Elite, die sich selbst nur ins Rampenlicht stellen wo sie einen "positiven Eindruck" hinterlassen
    wie Benefiz, Bälle, Spendengala,....( Finanz Adel, Hochadel, Großkonzerne, alle über den Globus verstreut)

    LG
    Geändert von green energy (09.03.2015 um 00:03 Uhr)

  2. #12
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    4 Years After Fukushima:
    Der Brief einer japanischen Mutter

    Fukushima: “Wir wollen unser altes Leben zurück”

    Vier Jahre ist die Katastrophe von Fukushima nun her.
    Aus diesem Grund veröffentlichen wir den Brief einer japanischen Mutter.

    Der Ursprung dieses Briefes ist nicht eindeutig nachvollziehbar. Es wird angegeben, dass Tomoko Hatsuzawa aus Fukushima City, eine Mutter von zwei Kindern, das folgende Schreiben an jemanden ausgehändigt hat, der über die Intensitätradioaktiver Strahlung in den Schulen in der Nähe des Atomkraftwerkes berichten wollte.Der Übersetzer ins Englische wird als Hiroko Tabuchi genannt. Doch ungeachtet der mangelnden Überprüfbarkeit der Authentizität, die Worte sprechen für sich. Und sie zeigen auf, wie sich das tägliche Leben im Umkreis von Fukushima abspielt.

    An die Menschen in den Vereinigten Staaten und rund um die Welt!

    Ich entschuldige mich für das Uran und das Plutonium, das Japan in die Umwelt abgegeben hat. Der radioaktive Niederschlag hat die Welt bereits viele Male umrundet, und dabei Hawaii, Alaska und sogar New York erreicht.
    Wir leben 60 km vom Kraftwerk entfernt, und unsere Heimat wurde schlimmer verseucht als es in Tschernobyl der Fall war. Das Cäsium-137, das in der Erde gefunden wird, bleibt für die nächsten 30 Jahre hier. Doch die Regierung wird uns nicht helfen. Sie sagen uns, wir sollen einfach hier bleiben. Unseren Kindern sagen sie, sie sollen Hüte aufsetzen, Gesichtsmasken tragen und weiter zur Schule gehen.
    In diesem Sommer wird es unseren Kindern nicht möglich sein, schwimmen zu gehen. Sie werden nicht im Freien spielen können. Sie können nicht Fukushimas leckere Pfirsiche essen. Nicht einmal den Reis können sie essen, der von den Bauern in Fukushima geerntet wird. Sie können Fukushimas wunderschöne Flüsse, Berge und Seen nicht mehr besuchen. Es macht mich so traurig. Es erfüllt mich mit so viel Bedauern.

    Stattdessen werden unsere Kinder den Sommer in ihren Klassenzimmern verbringen. Ohne Klimaanlage. Im Schweiß gebadet, während sie sich auf den Unterricht konzentrieren. Wir wissen nicht einmal, wie viel Strahlung sie bereits ausgesetzt wurden.
    Ich war acht Jahre alt, als das Fukushima-Dai-ichi-Kernkraftwerk eröffnet wurde. Hätte ich damals verstanden, was sie da gebaut haben, dann hätte ich dagegen angekämpft. Ich habe damals nicht begriffen, dass es eine Gefahr in sich birgt, die meine Kinder bedrohen sollte, die Kinder meiner Kinder und deren Kinder.
    Ich bin dankbar für all die Hilfe, die uns von der Welt gesandt wurde.

    Worum wir euch jetzt bitten, wäre gegen die japanische Regierung Stellung zu nehmen. Sagt ihnen doch, dem Schutz der Kinder höchste Priorität einzuräumen.


    Meinen verbindlichsten Dank,

    Tomoko Hatsuzawa
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #13
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    KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (4 Jahre nach Fukushima)

    Die zivile Nutzung der Kernspaltung ist weiterhin nichts anderes als ein gigantisches Täuschungsmanöver. Strom ist nur das Abfallprodukt der Atomkraftwerke. Im Kern geht es um Plutonium. Den Stoff, der benötigt wird, um Atombomben zu bauen. Alles hat sich dem unterzuordnen. Wer diesen Status quo einmal verstanden hat, dem wird schnell klar, warum es bis heute keine wirkliche Rolle spielt, dass weltweit noch immer kein sicheres Endlager für Atommüll existiert. Auch die jüngste AKW-Katastrophe von Fukushima ist den Verfechtern der atomaren Abschreckung keine Zeile wert.

    Wer sich mit dem Status quo dieses havarierten Atomkraftwerkes beschäftigt, dem wird schnell klar, dass die Welt auch ohne Atomkrieg langsam aber sicher verstrahlt wird.
    Fukushima reiht sich nahtlos in die Geschichte von Atomunfällen ein, die bis heute verharmlost oder vertuscht wurden. Radioaktivität aber kennt keine Gnade. Sie schädigt das Leben auf diesen Planeten und ist über Zeiträume aktiv, die das menschliche Denken übersteigen.

    Die Welt und auch Japan könnte ohne Atomstrom auskommen, ginge es tatsächlich um Strom. Seit dem GAU von Fukushima wurden von den 53 japanischen AKW ganze 50 vom Netz genommen, und dennoch kam es im Hochtechnologiestandort Japan kein einziges Mal zu Energieengpässen.

    Die Geschichte von Fukushima ist ein Paradebeispiel für Vertuschung, Korruption, Lobbyismus und Medienmanipulation. Neben ihr verblasst die Katastrophe von Tschernobyl zu einer Panne.

    Wir sprachen erneut mit dem japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi über das tatsächliche Ausmaß der Explosion der Anlage vor vier Jahren, am 11. März 2011. Auch möchten wir auf die Spendenaktion Kobayashis aufmerksam machen, mit deren Unterstützung Kindern aus der Präfektur Fukushima ein Aufenthalt außerhalb der verstrahlten Zonen gewährt werden kann. Kontoverbindung: Kazuhiko Kobayashi - IBAN: DE43 2008 0000 0966 0021 01 - BIC: DRESDEFF - Commerzbank.
    weiter: wwwKenFMde




    ...wenn schon Atomstrom, warum nicht Thorium? http://wiki.piratenpartei.de/AG_Nuklearia/Thorium
    Bei Thorium gibt es so gut wie keinen langlebigen Atommüll!

    LG

  4. #14
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Neu ist das ja nicht grade...

    Tagesschau bestätigt Radioaktivität aus Fukushima vor Küste Nordamerikas



    Endlich auch in der Tagesschau – Cäsium-Fund vor nordamerikanischer Küste – In zwei Proben, die im Februar im Pazifik vor der kanadischen Provinz British Columbia genommen wurden, wurde erstmals Cäsium 134 entdeckt, teilte das Wissenschaftlernetzwerk InFORM am Dienstag auf seiner Internetseite mit. Das Isotop ist charakteristisch für den Atomunfall, der sich in Folge eines Tsunamis am 11. März 2011 im Atomkraftwerk Fukushima ereignet hatte.
    Bereits am 05.Januar 2015 haben wir in unserem Beitrag Radioaktivität aus Fukushima steigt in den Gewässern der Westküste Nordamerikas darüber berichtet. Umso mehr freuen wir Netzfrauen uns, dass nun auch die Medien die Radioaktivität vor Nordamerikas Küste bestätigen. In Oktober 2014 berichtete ebenfalls ein Wissenschaftsteam, dass die Radioaktivität Kanada erreicht hätte.
    Weiterlesen →

    Na dann schönen Urlaub


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  5. #15
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Unglaublich oder?!!!
    Grad heute habe ich meinem Sohn gesagt (er saht Reis als Aktion) er solle schauen wo denn das Ursprungsland vom Reis ist...


    Wasser aus Fukushima gewinnt Gold und Gütesiegel – “Strahlende” Produkte

    Wer zahlt, schafft an – kauf Dir einfach ein Gütesiegel, auch wenn du aus Fukushima kommst, ob das Wasser nun radioaktiv verseucht ist oder nicht – das spielt in diesem Fall keine Rolle. Und demnächst gibt es dann Kartoffeln aus Tschernobyl, natürlich Gütesiegel hochqualitativ Wertvoll. Es ist kein Witz, Sie lesen richtig.



    Der Bürgermeister von Fukushima gab am 8. April 2015 bekannt, dass Leitungswasser aus der Provinz Tohoku in Nord-Japan, nämlich aus dem Wasserreservoir ‚Surikamigawa Dam’, durch das renommierte Institut Monde Selection mit der Auszeichnung „Gold Quality Award“ versehen wurde.
    Damit könnten nun endlich die letzten Befürchtungen zerstreut werden, dass das Wasser aus der Region Fukushima radioaktiv kontaminiert wäre. Bereits im April 2011, also nur einen Monat nach dem AKW-Unfall, der durch das schwere Erdbeben und den nachfolgenden Tsunami ausgelöst wurde, gab es keine Verseuchung durch Caesium mehr, was aber nicht geglaubt wurde.
    Diese Auszeichnung ist die zweithöchste, die vergeben wird.
    Zur Erinnerung: das Wasser wird dort gespeichert, wo seit mehr als vier Jahren kontaminiertes Wasser in den Pazifik strömt. Aus lecken Tanks, aus undichten Auffangbecken, durch Niederschläge, welche kontaminierte Ablagerungen von Pflanzen und Boden ins Grundwasser spülen.
    Das offizielle Prüfinstitut der belgischen Regierung Monde Selection testet und bewertet jedes Jahr in verschiedenen Kategorien von Produzenten eingereichte Produkte und vergibt die Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien.
    Info-Box:

    Monde Selection, das Internationale Institut für Qualitätsselektionen, entwickelt nunmehr seit fast 50 Jahren einzigartiges Fachwissen beim Testen und Analysieren von Konsumgütern aus der ganzen Welt um sie mit einem international anerkannten Qualitätsaward auszuzeichnen.
    Dank dieses Qualitätslabels, das anhand unseres Logos schnell zu erkennen ist, kann sich der Konsument darauf verlassen, dass das Produkt, das er zu kaufen beabsichtigt, von einer vollkommen unabhängigen Fachjury getestet und zugelassen wurde.
    Dieses Label belohnt einerseits Unternehmen für ihre ständigen Bemühungen bei der Suche nach Qualitätskontrolle und -entwicklung und bildet andererseits ein wichtiges Verkaufsargument.
    Für die Beurteilung von Bieren, Wassern und Erfrischungsgetränken kann Monde Selection auf die Zusammenarbeit mit den besten belgischen Spezialisten in ihren jeweiligen Fachgebieten rechnen, die meisten von ihnen sind Dozenten und chemische Ingenieure am INSTITUT MEURICE, das seit vielen Jahren ein enger Partner von Monde Selection ist. (Mehr)
    Jedes Produkt wird von allen Jurymitgliedern verkostet, die sie einzeln und unabhängig auf Beurteilungsformularen bewerten. (Mehr)
    Dann werden die Punkte addiert und der Durchschnitt berechnet um ein Endergebnis zu erhalten, ob mit einem Bronze-, Silber-, Gold oder Grand Goldqualitätsaward ausgezeichnet wird. (Mehr)
    Ein solches Qualitätslabel, welches auf dem ausgezeichneten Produkt abgebildet werden kann, ist ein perfektes Marketing- und Werbehilfsmittel. Es bedeutet auch eine unbestrittene Qualitätsgarantie für den Kunden. (Mehr)
    Es ist das erste Mal, dass irgendein abgefülltes Leitungswasser aus der Tohoku-Region aus Nord-Japan eine Gold Quality Auszeichnung erfuhr.

    Und erst das 7. Mal überhaupt. Zuvor hat Toyama City Leitungswasser eine Auszeichnung erhalten.
    Fukushima no Mizu, übersetzt „Fukushima Wasser”, wird von der gleichnamigen Stadt als eigene Marke von eigenen Leitungswasser verkauft – natürlich in Flaschen. Das jetzt geadelte Wasser wird seit 2006 produziert. Die 500 ml Flasche wird für 100 Yen (US $ 0,83 bzw. € 0,79) verkauft.
    Aber zurück zu Monde Selection:

    Da heißt es, diese jährlich durchgeführte Untersuchung von Produkten aus dem Bereich Konsumgüter ist vergleichbar mit den Michelin-Guide Sternen, die die Klassifizierung von Hotels angeben.
    Dieser Vergleich hinkt schon ziemlich, weil Michelin nämlich die von ihm getesteten Häuser selbst aussucht und auch für alle dafür entstehenden Kosten selbst aufkommt.
    Die von Monde Selection ausgezeichneten Produkte hingegen werden von ihren Produzenten eingereicht und es ist pro Produkt eine Prüfgebühr von etwa € 1.160 zu entrichten, wobei Monde Selection Rabatte erlaubt, etwa ab dem 3. Produkt in einer Kategorie.
    Und während es in anderen Prüf- und Ausleseverfahren – etwa auch bei sportlichen Wettkämpfen – jeweils nur eine Gold- Silber und Bronze-Medaille gibt, verteilt Monde Selection alljährlich unzählige davon in allen Kategorien.
    Kleine Anmerkung am Rand: Auf der Seite von Monde Selection ist für 2015 weder eine Liste der ausgezeichneten Produkte zu sehen, noch wird das Fukushima-Wasser dort erwähnt.
    Monde Selection gibt an, jährlich mehr als 3.160 Produkte aus über 82 verschiedenen Ländern zu testen.
    Alle Produkte, die 60 % der erforderlichen Punkte erreichen, erhalten eine Auszeichnung.
    Bronze für 60–69 %, Silber für 70-79 %, Gold für 80-89 %, Großes Gold für 90–100 %. Darüber hinaus gibt es Trophäen für mehrfach gewonnene Auszeichnungen.
    Alle Produkte, die eine Bewertung über 60 % erhalten, bekommen einen Preis – 80 % aller japanischen Produkte erhalten einen Preis.
    Diese japanische Firma rühmt ihre Produkte, die schon zuvor ausgezeichnet wurden. Darunter sind eine Fertigsuppe mit braunem Reis, Ei- und Knoblauch-Pulver.
    Es gibt nichts, was es nicht gibt – Placenta-Extrakt vom Schwein für alle Frauen, die um ihre Schönheit besorgt sind – auch dieses wurde nun ausgezeichnet.
    Aber, wen wundert noch irgendwas? Neuerdings kann man in Japan auch Wasser in Flaschen mit Joghurtgeschmack kaufen. Und dem Test nach schmeckt es gut.
    Wenn Sie etwas Prämierungswürdiges produzieren, nehmen Sie halt ein bisschen Geld in die Hand und beschaffen Sie sich eine solche Auszeichnung – weil diese doch ziemlich Eindruck macht, Zweifel ausräumt und verkaufsfördernd wirkt.
    Wir möchten noch darauf hinweisen, dass fast 100 Produkte aus Fukushima, darunter Tee, Nudeln und Schokoriegel, in taiwanischen Supermärkten entdeckt und zurückgerufen wurden. Normalerweise müssen Produkte in Fukushima produziert als solche deklariert werden. Auf der Verpackung stand aber aus der Nähe von Tokio.
    Inzwischen hat eine unabhängige Zeitung aus Großbritannien berichtet , dass Lebensmittel aus dem Bereich Fukushima auch in den Regalen von anderen Ländern stehen könnten. Das Problem: Die Lücken im Regulierungssystem. Die EU und Japan verhandeln seit 2013 über ein Freihandelsabkommen, dessen Abschluss sich Merkel bis Ende des Jahres wünscht. Lesen Sie dazu: Fukushima: Freihandelsabkommen mit Japan – “strahlende” Freundschaft. Alles ist denkbar, so kommt der Grüne Tee aus Fukushima und auch der Fisch wird in verschiedenen Supermärkten verkauft.
    Und wenn schon das Wasser aus Fukushima in Brüssel ein Gütesiegel bekommt, wundert uns gar nichts mehr – „strahlende” Produkte .
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #16
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Autsch, da bekommt der Begriff Lebensmittelkontrolle und Gütesiegel mal ein echtes geschmäckle wie die Schwaben sagen würden!
    Leider ist dies wohl verbreiteter als Wir alle denken, wie sonst würde ein Mineralwasser in DE ein Prädikat erhalten obwohl Stiftung Warentest dieses kurz zuvor als bedenklich eingestuft hatte (der Plutoniumanteil war ein wenig höher wie der Grenzwert aber "what shells" solange der Gewinn stimmt wird wohl mehr als ein Auge zu gedrückt!

  7. #17
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Autsch, da bekommt der Begriff Lebensmittelkontrolle und Gütesiegel mal ein echtes geschmäckle wie die Schwaben sagen würden!
    Leider ist dies wohl verbreiteter als Wir alle denken, wie sonst würde ein Mineralwasser in DE ein Prädikat erhalten obwohl Stiftung Warentest dieses kurz zuvor als bedenklich eingestuft hatte (der Plutoniumanteil war ein wenig höher wie der Grenzwert aber "what shells" solange der Gewinn stimmt wird wohl mehr als ein Auge zu gedrückt!
    Es geht hier nicht um irgend ein Gütesiegel sondern um Bevölkerungsschutz!


    LG
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    Angeni



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  8. #18
    Moderator Avatar von Aaljager
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Ja und Nein ein Gütesiegel bei Lebensmittel bedeutet in DE dies sollte ohne Sorgen über herkunft oder gar Gesundheitsbedenken verzehrt werden können und damit ist dies bei Uns ein Punkt des Bevölkerungsschutzes. Aber egal was da in Japan abgeht ist absoluter Betrug und somit eine Gefahr für Leib und Leben der Menschen.

  9. #19
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Ja und Nein ein Gütesiegel bei Lebensmittel bedeutet in DE dies sollte ohne Sorgen über herkunft oder gar Gesundheitsbedenken verzehrt werden können und damit ist dies bei Uns ein Punkt des Bevölkerungsschutzes. Aber egal was da in Japan abgeht ist absoluter Betrug und somit eine Gefahr für Leib und Leben der Menschen.
    Genau das meine ich ja Aaljager

    LG Angeni
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  10. #20
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Vogelpopulation:
    Der Frühling in Fukushima wird stiller – Atomabfall in Müllsäcken


    Vögel in den verstrahlten Gebieten Japans leiden immer stärker unter der Radioaktivität. Noch profitieren Zugvögel von ihrer temporären Auszeit / Drohnenaufnahmen zeigen nun, wo und wie der Müll gelagert wird, der täglich bei Dekontaminierungsarbeiten anfällt – in Müllsäcken!
    Das Erdbeben nahe Japans Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi 2011 führte zur größten Katastrophe in der Geschichte der nuklearen Energie seit Tschernobyl. Mehr als 100.000 Menschen verließen ihre Wohnorte, um den Folgen der Radioaktivität zu entkommen – zurück blieben tierische Bewohner, die der unsichtbaren Gefahr nach wie vor ausgeliefert sind. Forscher von der University of South Carolina wagen sich seit vier Jahren in die Gebiete vor, um die Folgen der Verstrahlung auf Vogelpopulationen zu messen.
    Die Nuklearkatastrophe hinterließ in der Vogelwelt deutliche Spuren, wie eine kürzlich im “Journal of Ornithology” erschienene Studie zeigt. Zählungen der Wissenschafter zwischen 2011 und 2014 ergaben, dass viele Arten einen Rückgang verzeichnen. Je stärker das Gebiet verstrahlt war, umso größere Verluste verzeichneten die Vogelpopulationen. Die Untersuchung bestärkt außerdem die These, dass sich negative Effekte auf das Erbgut mit der Zeit anhäufen.
    Die Anzahl der Rauchschwalben fiel von mehreren Hundert Exemplaren auf einige Dutzend ab. Frühling sollte die Zeit sein, in der Vogeljunge flügge werden, aber die Forscher beobachten immer weniger Nestlinge der 57 untersuchten Vogelarten beim ersten Flügelschlag.

    Ein zweites Tschernobyl?
    Schon einmal verwandelte ein Reaktorunglück ungeplant einen ganzen Landstrich in ein Laboratorium für Wildleben unter besonderen Bedingungen: Ohne Menschen, dafür radioaktiv verstrahlt. Die Bilder aus der Geisterstadt Prypjat suggerieren ein Naturparadies, unterdessen streiten Wissenschafter noch über die Auswirkungen der Katastrophe auf das Tierreich.
    Das heutige verstrahlte Gebiet um Fukushima unterscheidet sich sowohl in der Reichweite als auch in der Menge und Zusammensetzung des radioaktiven Materials von Tschernobyl – der nukleare Zwischenfall verlief für Japan insgesamt glimpflicher. Trotzdem ziehen Anders Moller vom CNRS in Frankreich und Tim Mousseau von der University of South Carolina Parallelen zwischen der japanischen und der ukrainischen Vogelwelt. Vögel sind aufgrund ihres geringen Körpergewichts und der hohen Nahrungsaufnahme besonders stark von der Verstrahlung betroffen. Deshalb sinkt in Fukushima genau wie in Tschernobly die Anzahl der Vögel, während sich andere Spezies mit den neuen Bedingungen besser arrangieren können.

    Nomaden geht es zunächst besser
    Überraschend war, dass sich die Auswirkungen auf Zugvögel in den beiden radioaktiven Habitaten genau entgegengesetzt entwickeln. Die tierischen Nomaden scheinen in Japan durch ihre temporäre Präsenz den Gefahren durch Verstrahlung besser zu entkommen. Auf lange Zeit könnten Zugvögel aber stärker von genetischen Schäden betroffen sein, wie Vergleichswerte aus Tschernobyl zeigen.
    Zugvögel haben einen entscheidenden Nachteil gegenüber den ständigen Bewohnern. Nach der anstrengenden Reise befinden sich Antioxidantien wie Vitamin E und Carotinoide im Organismus auf ihrem niedrigsten Stand. Damit schwinden die Reparaturmechanismen für Schäden im Erbgut. Über die Zeit summieren sich dann die negativen Effekte.

    Offene Fragen bleiben
    Die Forschung gestaltet sich unter den gegebenen Umständen oft schwierig. Im ersten Sommer nach der Katastrophe fehlte die Erlaubnis, in stärker verstrahlte Gebiete vorzudringen, und auch danach sahen sich die Forscher immer wieder mit Sperrzonen konfrontiert. Sie mussten sich daher auf Gebiete mit relativ geringer Hintergrundstrahlung beschränken. Deshalb bleiben manche Rätsel noch ungelöst: Die Rauchschwalbe beispielsweise ist besonders stark von der Dezimierung betroffen, obwohl im Erbgut der Nestlinge keine Änderungen festgestellt werden konnten.
    Was sich dennoch klar abzeichnet, stimmt die Forscher negativ: Obwohl die Verstrahlung kontinuierlich sinkt, verstärken sich die Effekte der Nuklearkatastrophe auf die Vogelwelt Jahr für Jahr.

    So lagert der Atommüll von Fukushima: In tausenden Müllsäcken
    Die Nuklearkatastrophe von Fukushima ist schon über vier Jahre her, doch die Aufräumarbeiten werden noch Jahrzehnte lang andauern. Diese Drohnenaufnahmen zeigen nun, wo und wie der Müll gelagert wird, der täglich bei Dekontaminierungsarbeiten anfällt.
    Video:


    Nuclear Waste: Drone buzzes Fukushima temporary storage facility
    Quelle


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