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Thema: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

  1. #21
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Fukushima – Drittes Erdbeben in einer Woche und neues Leck mit Rekordwerten


    Es ist das tiefste Erdbeben, welches je gemessen wurde. Bereits zwei vorherige Erdbeben hatte Tokio bereits zittern lassen. Ein schweres Erdbeben mit der Stärke 8,5 bei den Bonin-Inseln hat weite Teile Japans erneut erschüttert. Die Japanische Regierung bestätigte die Stärke 8,5. Anfänglich hieße es 9,1 und das Geoforschungszentrum in Potsdam gab 7, 8 an. Laut GFZ lag das Zentrum des Bebens in fast 700 Kilometern Tiefe. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.
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    LG Angeni

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    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  2. #22
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Fukushima & Pacific Ocean Health ☢ Update 7/28/15




    https://The Scary TRUTH About Fukush...nd Times 2015)


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  3. #23
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    "Bei Kindern in der Nähe des zerstörten Reaktors wurden 20 bis 50 Mal so häufig Schilddrüsenkrebs diagnostiziert."
    Hmmmm... 20 oder 50 mal soviel Schilddrüsenkrebs. Wie kommt die Kluft zustande? Kann mir das einer erklären? "Ironie OFF"

    Immer mehr Fukushima-Kinder bekommen Krebs

    von Y. Kageyama - In Fukushima steigt die Zahl der Kinder mit Schilddrüsenkrebs. Für die Regierung eine Folge der Vorsorgeuntersuchungen. Experten bezweifeln das.

    Nach dem Atomunglück von Fukushima im März 2011 versicherte die japanische Regierung immer wieder: Die freigesetzte Strahlung wird keinesfalls zu mehr Krebserkrankungen in der Umgebung führen. Eine neue Studie meldet nun Zweifel an dieser Behauptung an.

    Die Autoren fanden heraus, dass bei Kindern in der Nähe des zerstörten Reaktors 20 bis 50 Mal so häufig Schilddrüsenkrebs diagnostiziert wurde wie statistisch zu erwarten wäre.

    Enormer Anstieg von Schilddrüsenkrebs
    Die meisten der rund 370'000 Kinder in der Präfektur Fukushima erhielten nach dem Unglück Vorsorgeuntersuchungen mit Ultraschall.
    Die jüngsten Statistiken vom August zeigten, dass bei 137 Kindern Schilddrüsenkrebs diagnostiziert wurde oder der Verdacht darauf besteht. Ein Jahr zuvor waren es noch 25 Kinder weniger. Normalerweise taucht die Erkrankung geschätzt nur bei einem oder zwei von einer Million Kindern pro Jahr auf.

    Screening-Effekt führt zu höheren Fallzahlen
    «Das sind mehr als erwartet und es steigert sich schneller als erwartet», sagt der Hauptautor der Studie, Toshihide Tsuda, in Tokio. «Das sind 20 bis 50 Mal so viele wie normalerweise zu erwarten wären.» In der wissenschaftlichen Disziplin der Epidemiologie geht es um Ursachen und gesundheitliche Folgen von Ereignissen für die Bevölkerung.
    Das ist nicht nur im Fall Fukushima komplex: Wissenschaftlich ist es unmöglich, einen einzelnen Krebsfall auf Verstrahlung zurückzuführen. Verstärkte Vorsorgeuntersuchungen wie in Fukushima führen dazu, dass Tumore schneller gefunden werden. Dieser Screening-Effekt führt damit zu höheren Fallzahlen.

    Schilddrüsenkrebs als Folge der Strahlungsbelastung
    Kurz nach der Katastrophe erklärte der damals leitende Arzt in Fukushima, Shunichi Yamashita, mehrfach, die ausgetretene Strahlung werde nicht zu mehr Erkrankungen in der Bevölkerung führen. Die Schilddrüsenuntersuchungen waren nach Regierungsangaben nur eine Vorsichtsmassnahme. Tsuda erklärt nun, die jüngsten Resultate der Kontrollen liessen Zweifel an den Beteuerungen der Regierung aufkommen.
    Schilddrüsenkrebs bei Kindern ist eine Erkrankung, die nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 nach wissenschaftlichen Untersuchungen direkt mit der Strahlungsbelastung in Verbindung gebracht werden konnte. Wenn diese Krebsform behandelt wird, verläuft sie selten tödlich — besonders, wenn sie früh erkannt wird. Allerdings müssen die Patienten ein Leben lang Medikamente einnehmen.

    Ein US-Experte widerspricht
    Wissenschaftler bewerten Tsudas Schlüsse unterschiedlich. So erklärt Scott Davis, Professor für Epidemiologie in Seattle, in derselben Ausgabe des Fachmagazins, der vorliegenden Studie mangele es an individuellen Daten, um die tatsächliche Strahlenbelastung der Kinder abschätzen zu können.
    Davis schliesst sich den Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation und des Wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung an, die beide vorhersagten, die Krebsraten in Fukushima würden etwa gleich bleiben.

    Resultat betrifft Entschädigungszahlungen
    David Brenner, Professor an der Columbia University, ist anderer Meinung. Zwar findet auch er, dass die Strahlenbelastung der einzelnen Kinder geschätzt werden müsse. Aber er ist sich sicher, dass die höhere Anzahl an Krebsfällen in Fukushima nicht allein auf das Screening zurückführen ist.
    Schlussfolgerungen über einen Zusammenhang zwischen der Strahlung und Krebserkrankungen in Fukushima sind entscheidend zum Beispiel für Entschädigungszahlungen für die Betroffenen. Und sie könnten noch andere politische Entscheidungen in der Zukunft beeinflussen. Schon jetzt sind viele Menschen aus Gegenden geflohen, die von der japanischen Regierung für sicher erklärt wurden. Sie fürchten sich vor Krebs und sind besonders besorgt um ihre Kinder.

    Eltern haben Angst um ihre Kinder
    Ein Gebiet von rund 20 Kilometern um den zerstörten Reaktor wurde zum Sperrgebiet erklärt. Allerdings werden die Grenzen dieser Zone ständig neu gezogen, während Arbeiter verstrahlte Trümmer entfernen und Böden austauschen. Ziel der Aktion ist es, so viele Menschen wie möglich in ihre Heimat zurückzubringen. Der Abbau der Reaktoranlage wird wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern.
    Die 53-jährige Noriko Matsumoto arbeitete als Krankenschwester in Koriyama in Fukushima, allerdings ausserhalb des Sperrgebiets. Trotzdem flüchtete sie nach dem Unglück mit ihrer damals elfjährigen Tochter für einige Monate in die Hauptstadt Tokio. Zunächst wollte sie von einer Strahlenbelastung nichts wissen, aber dann habe ihre Tochter Nasenbluten und Ausschläge bekommen, erklärt sie. «Meine Tochter hat das Recht, frei von Strahlenbelastung zu leben», sagt die Mutter. «Wir können nicht sicher sein, ob die Strahlung schuld ist, aber ich persönlich habe das Gefühl, dass die Strahlung hinter den Krankheiten steckt.»

    Resultate der Studie sind fraglich
    Andrew Olshan ist Professor für Epidemiologie an der Universität von North Carolina. Er verweist darauf, dass Forschungen zu den Auswirkungen einer Katastrophe komplex und schwierig seien. Die neue Studie von Tsuda habe ihre Grenzen, weil individuelle Strahlungsbelastungen und Auswirkungen des Screening-Effekts nur schwer abzuschätzen seien, erklärt er.
    «Trotzdem ist die Studie wichtig, um weitere Forschungen über mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit anzustossen, für weitere Planungen der Regierung und um die öffentliche Wahrnehmung des Themas zu verbessern.»
    Die Studie wurde in dieser Woche im Internet veröffentlicht, gedruckt erscheint sie in der November-Ausgabe des Magazins «Epidemiology», das von der Internationalen Gesellschaft für Umweltepidemiologie herausgegeben wird.
    Quelle


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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Fukushimas Radioaktivität erreicht jetzt Europa:
    Warnung vor verstrahlter Nahrung und Tipps zum Schutz


    Lagern Sie unbelastete Lebensmittel ein, solange diese noch erhältlich sind!


    Radioaktiver Fallout bereits in Europa angekommen
    Das Risiko radioaktiver Verstrahlung von Lebensmitteln aufgrund des nuklearen Unglücks im japanischen Fukushima sei nicht länger ignorierbar, so die unabhängige französische Kommission für Radioaktivitätsforschung CRIIRAD. Bereits Ende März habe die Kommission im Südosten Frankreichs radioaktives Jod im Regenwasser entdeckt. Gleichzeitig wies das französische Institut für Strahlensicherheit IRSN Jod131 in Milch nach. Normalerweise dürfen nicht einmal Spuren radioaktiven Jods weder in Milch noch in Regenwasser enthalten sein.

    Vorsichtsmaßnahmen sind nötig

    CRIIRAD (Commission de Recherche et d`Information Indépendantes sur la Radioactivité) gab aufgrund Tausender Anfragen aus der Bevölkerung vor wenigen Tagen ein Informationsblatt über die Gefahren von radioaktivem Jod131 in Europa heraus. Darin heißt es unter anderem, Schwangere, Stillende und kleine Kinder sollten keine Frischmilch und auch kein Regenwasser trinken. Sie sollten außerdem bestimmte Gemüsearten und Frischkäse meiden. Der Grund seien erhöhte Strahlenwerte, die ihren Ursprung im Reaktorunfall von Fukushima hätten.

    Die Risiken der mittlerweile fortschreitenden Belastung für bestimmte Bevölkerungsgruppen könnten nicht länger als vernachlässigbar bezeichnet werden und es sei an der Zeit, gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, so CRIIRAD. Allerdings sei es noch nicht so weit, dass man sich im Hause einschließen oder gar Jodtabletten schlucken müsse.

    Ganz Europa betroffen

    CRIIRAD betonte, dass die veröffentlichten Informationen nicht auf die Situation in Frankreich begrenzt seien, sondern für alle europäischen Länder gelten, da der Grad der radioaktiven Luftkontamination überall derselbe sei - ob in Belgien, Deutschland, Italien oder in der Schweiz. CRIIRAD bezeichnet das Essen der aufgezählten Lebensmittel als "riskantes Verhalten".

    Etwas merkwürdig erscheint jedoch die Aussage, man solle kein Regenwasser trinken, wenn gleichzeitig verkündet wird, im Regen zu stehen, sei vollkommen harmlos. Zwar könnte das Verschlucken von radioaktiven Elementen deutlich gefährlicher sein, doch gibt es andere Autoritäten (z. B. US-amerikanische Behörden für Strahlensicherheit), die sowohl das Trinken von radioaktiv verseuchtem Wasser als auch das Baden darin als durchaus gleich gefährlich betrachten.

    Gefahr durch radioaktives Trinkwasser

    Leitungswasser, so CRIIRAD, könne bedenkenlos getrunken werden, sofern es seinen Ursprung in Grundwasser oder größeren Flüssen habe. Stamme das Trinkwasser jedoch aus Seen, die hauptsächlich von Regenwasser gespeist würden, solle man auf gekauftes Wasser zurückgreifen. Wer seinen Garten mit gesammeltem Regenwasser wässere, solle darauf achte, nur den Boden, jedoch nicht die Blätter der Pflanzen zu benetzen.

    Radioaktivität lässt sich nicht abwaschen

    Spinat, Salate, Kohl und andere Gemüsearten mit einer großen Blattoberfläche gehören zu jenen Lebensmitteln, die - wenn sie in Freilandkultur wachsen und mit Regenwasser bewässert wurden - besonders stark mit Jod131 belastet sein können. Leider helfe das Abwaschen der Gemüse hier nicht, da Jod131 sehr schnell von der Pflanze verstoffwechselt werde, schreibt CRIIRAD.

    Strahlenbelastung wird zunehmen

    Der radioaktive Fallout von Fukushima wird noch viele Wochen oder - wer weiß - gar viele Monate lang anhalten. Noch ist ungewiss, wie sich die Lage in Fukushima entwickeln wird.

    Kraftwerksbetreiber TEPCO und die japanischen Strahlensicherheitsbehörden (NISA) fürchten jedenfalls, dass dem beschädigten Reaktor noch über einige weitere Tage oder Wochen Radioaktivität entweichen könne. Wenn außerdem zusätzliche Brände entstehen oder Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Explosionen zu verhindern, dann werden erneut massive Mengen radioaktiver Partikel in die Umwelt gelangen.

    Radioaktivität reichert sich an

    Radioaktive Strahlung wird sich infolgedessen überall auf der Welt verteilen und in Form von Regen niedergehen. Im Boden, im Gras, in Früchten und im Gemüse wird sich die Radioaktivität von Woche zu Woche mehr anreichern. Kühe werden verstrahltes Gras fressen, radioaktive Partikel werden sich in deren Produkten - Milch und Fleisch - konzentrieren und dort ein Vielfaches der Strahlenwerte von Obst und Gemüse erreichen.

    Mit dem Geigerzähler zum Einkaufen?

    Das ist ein ziemlich trauriger Umstand, bedeutet er doch, dass Fleisch aus den Massenställen, wo Tiere mit Mais und Soja gefüttert werden, weniger radioaktiv belastet sein wird, als das ursprünglich gesündere Fleisch von extensiv gehaltenem Vieh, das auf Wiesen artgerechtes Futter fressen kann.

    Vielleicht wird es noch soweit kommen, dass wir bald mit dem Geiger-Zähler in der Tasche zum Einkaufen gehen und jedes Stück Brokkoli oder jeden Salatkopf auf dessen radioaktive Verseuchung hin untersuchen müssen, bevor wir uns zum Kauf entschließen.

    Run auf strahlungsfreie Lebensmittel

    Früher oder später werden sich unsere Lebensmittel außerdem in zwei Qualitäten kategorisieren lassen. Es wird wertvolle "Vor-Fukushima"-Lebensmittel geben, also solche Produkte, die vor dem Reaktorunglück geerntet wurden und daher strahlungsfrei sind. "Nach-Fukushima"-Lebensmittel dagegen sind mehr oder weniger radioaktiv belastet, weil sie eGroßflächiger unerkannter Jodmangel: Fehlinformationen zur Jodversorgung gefährden Ihre GesundheitRadioaktivität: Die Angst vor der Wahrheit
    rst nach dem radioaktiven Fallout geerntet wurden.


    Kommentar: Besonders Meeresfrüchte sind auf Grund der Tonnen an radioaktivem Wasser belastet:

    Verstrahlung Fukushimas: Jeder einzelne Thunfisch in Kaliforniens Gewässern ist radioaktiv belastet



    Vermutlich wird demnächst ein Run auf "Vor-Fukushima"-Lebensmittel einsetzen. Zumindest auf solche, die lagerfähig sind. Denn spätestens dann, wenn Fukushima endgültig verloren sein wird und enorme Mengen radioaktiver Partikel auch europäische Felder und Plantagen erreichen, wird jedem einzelnen von uns die Idee kommen, dass ein bisschen Vorsorge im Hinblick auf eine Einlagerung strahlungsfreier Lebensmittel nicht schlecht gewesen wäre.

    Dann jedoch dürfte es zu spät sein. Händler jedenfalls, die über volle Lager mit "Vor-Fukushima"-Lebensmittel verfügen, dürften sich bald kaum mehr über mangelnde Nachfrage beklagen können.

    Sie können Sprossen selbst ziehen!

    Leider kann im Falle nuklearer Verseuchung nicht einmal der Eigenanbau von Obst, Gemüse und Getreide schützen. Denn ein radioaktiver Fallout macht auch vor Klein- oder Bio-Gärten nicht halt. Schutz bieten lediglich Gewächshäuser - natürlich nur, wenn sie vor einem Fallout errichtet wurden und saubere Erde beherbergen. Ferner dürfte sich ein gewisser Vorrat mit unbelastetem Saatgut als nützlich erweisen.

    Selbst für Menschen ohne Garten ist das eine hervorragende Möglichkeit, auch in verstrahlten Zeiten an unbelastete, frische und vitalstoffreiche Mahlzeiten zu gelangen. Denn Sprossen kann jeder in den eigenen vier Wänden ziehen. In nur drei Tagen verwandelt sich ein Löffel voll Samen in einen nahrhaften Sprossensalat.

    Fügt man eine Avocado, etwas Essig oder Zitronensaft hinzu, erhält man ein köstliches Mittagessen. Mehr Informationen zu Sprossen, geeigneten Samen und der Sprossenanzucht finden Sie hier.

    Bentonit schützt vor Radioaktivität

    Egal, wie wir uns entscheiden, ob wir uns nur noch von Konserven ernähren - nach dem Motto: Hauptsache strahlenfrei - oder ob wir nach wie vor auch vitalstoffreiche frische Gemüse wählen, Bentonit kann dabei helfen, unsere persönliche radioaktive Belastung zu reduzieren.

    Bentonit ist eine Mineralerde mit enormer Ad- und Absorptionskraft. Dies gilt sowohl für Schwermetalle, Schädlingsbekämpfungsmittel, Aflatoxine und Medikamentenrückstände, aber auch für radioaktive Elemente. Bentonit zieht radioaktive Partikel und andere Schadstoffe an sich und sorgt dafür, dass sie aus dem Körper ausgeleitet werden können. Gleichzeitig ist die Anwendung von Bentonit kinderleicht und preiswert.

    Wir empfehlen folgende Bentonit-Anwendungen:

    Ideal ist die Kombination von äußerer und innerer Anwendung:
    • Trinken Sie 1 bis 3 mal täglich 1 bis 2 Teelöffel Bentonit mit Wasser (pro Teelöffel Bentonit mindestens 300 ml Wasser).
    • Nehmen Sie einmal wöchentlich ein Bentonitbad.

    Pro Bentonit-Vollbad gibt man mindestens 12 Esslöffel Bentonit ins einlaufende Badewasser. Nach etwa 20 Minuten Badezeit tupfen Sie sich trocken, wickeln sich in einen Bademantel und ruhen 30 Minuten. Dabei trocknen Bentonit-Reste auf der Haut, was die vorteilhafte Wirkung noch verstärkt. Anschließend rubbeln Sie die getrockneten Bentonit-Reste mit einem feuchten Tuch ab. Dieses Peeling verleiht Ihrer Haut einen frischen und reinen Teint.
    • Gönnen Sie sich bei Bedarf eine Bentonit-Schlammpackung.

    Für Bentonit-Schlammpackungen rühren Sie etwa 2,5 Kilogramm Bentonit in einem Eimer mit Wasser bis zu schlammartiger Konsistenz an, verteilen die dickflüssige Masse auf dem ganzen Körper, lassen sie 20 Minuten lang einwirken und streichen dann die Masse mit den Händen grob ab (z. B. im Garten oder im Badezimmer auf einer Plastikplane stehend, damit der verbrauchte Bentonit leicht entsorgt werden kann).

    Ideal wäre es jetzt, wenn die auf der Haut verbliebenen Reste trocknen könnten, z. B. bei einem Sonnenbad. Anschließend werden auch diese Reste sanft abgerubbelt, bevor Sie zum Abschluss eine kurze Dusche nehmen. Schlammpackungen müssen nicht den ganzen Körper einbeziehen, sondern können selbstverständlich auch nur an ausgewählten Körperstellen zum Einsatz kommen.

    Bentonit gibt es sowohl zum Einnehmen in handlichen Kleinpackungen als auch für Bäder und Schlammpackungen in größeren Einheiten.

    Bentonit und Medikamente

    Die starke Absorptionskraft des Bentonits führt dazu, dass die Mineralerde ALLE für den Körper unbrauchbaren Stoffe an sich zieht. Werden Medikamente zeitgleich mit Bentonit eingenommen, absorbiert Bentonit auch die Wirkstoffe des betreffenden Arzneimittels und kann es auf diese Weise unwirksam machen kann. Wer Rückstände von Arzneien aus dem Körper entfernen will, freut sich über diese Wirkung des Bentonits. Wer jedoch auf Medikamente angewiesen ist, geht folgendermaßen vor: Bentonit wird grundsätzlich in einem zeitlichen Abstand von zwei Stunden zu Medikamenten und auch zur Anti-Baby-Pille eingenommen.
    Quelle

    LG Angeni
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    Angeni



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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Infarkte, Totgeburten, Krebs
    Fukushima und das jahrzehntelange Leid


    Krebs. Die so gefürchtete, in vielen Fällen unheilbare Krankheit drängt sich schnell in den Vordergrund, wenn es um gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima geht. Dass Radioaktivität krebserregend sein kann, ist hinlänglich bekannt. Sie kann zum Beispiel Leukämien hervorrufen und Lymphome. Auch der weniger aggressive und mit guten Heilungschancen verbundene Schilddrüsenkrebs kann auf das Konto radioaktiver Strahlung gehen. Aber Krebs ist nur eine Folgeerscheinung von vielen. "Auch Herz- und Hirninfarkte, Diabetes, gutartige Schilddrüsenerkrankungen und Erbgutschäden nehmen in strahlenbelasteten Regionen zu", sagt Angelika Claußen, Europa-Vorsitzende des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs).
    Als es im Atomkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 gleich dreimal zur Kernschmelze kam, wurde die Region im Umkreis von 50 Kilometern evakuiert. Lebensmittel wie Milch, Obst, Gemüse, Getreide, Rindfleisch und Leitungswasser mussten kontrolliert und vielfach als verseucht beurteilt werden. Die Küstenfischerei wurde verboten, da Fische und Meeresfrüchte in der Nähe des havarierten Kraftwerks stark erhöhte Cäsium-Werte aufwiesen.

    Bis zu 66.000 zusätzliche Krebsfälle

    Reichten diese Maßnahmen aus, um die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren? Vor hochdosierter Strahlung wurde sie möglicherweise weitgehend geschützt. Doch wie der IPPNW betont, können auch geringste Mengen Radioaktivität zu Zellschäden, Mutationen des Erbguts und Krebs führen. "Schon bei kleinen Strahlendosen besteht ein signifikant erhöhtes Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fehlbildungen bei Neugeborenen", sagt Claußen. Die Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 haben eine Halbwertszeit von 30 und 28 Jahren. Noch immer gelangen sie in die Atmosphäre, das Grundwasser und den Pazifik. Menschen in ganz Japan kamen und kommen daher mit den radioaktiven Isotopen in Kontakt, sei es über eingeatmete Luft, verstrahltes Trinkwasser oder kontaminierte Lebensmittel.

    Auf der Grundlage von Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt der IPPNW, dass es in Japan in den kommenden Jahrzehntenbis zu etwa 66.000 zusätzliche Krebsfälle geben wird – hervorgerufen durch den GAU. Ob eine diagnostizierte Krebserkrankung tatsächlich mit der Atomkatastrophe in Zusammenhang steht, ist allerdings schwer festzustellen. "Eine Krebserkrankung trägt kein Herkunftssiegel, so dass ein individueller Krankheitsfall nie kausal auf ein bestimmtes Ereignis zurückgeführt werden kann", räumt der IPPNW ein. Dennoch sei es möglich, mit breit angelegten Studien die Zahl der zusätzlichen, strahlungsbedingten Krebserkrankungen aus dem "Hintergrundrauschen" der üblichen Krebsfälle hervorzuheben und nachzuweisen.

    Immer mehr Schilddrüsenkrebs bei Kindern

    Die medizinische Universität von Fukushima hat sich nach dem GAU auf die Überwachung von Schilddrüsenkrebs bei Kindern festgelegt – und damit auf eine Krebsart, die sich direkt mit dem Reaktorunfall in Verbindung bringen lässt. Sind Luft und Nahrung mit radioaktivem Jod belastet, tritt Schilddrüsenkrebs gehäuft auf. Noch dazu ist dieser Krebs bei Kindern normalerweise – und so war es auch in Japan vor der Atomkatastrophe – so gut wie nicht vorhanden. Für gewöhnlich findet sich unter 300.000 Kindern nur eines pro Jahr, bei dem eine bösartige Veränderung der Schilddrüse festgestellt wird. Innerhalb von fünf Jahren sind statistisch 5 von 300.000 Kindern betroffen. Bei den Untersuchungen nach dem GAU aber ist das Verhältnis ein deutlich anderes: Seit Oktober 2011 ist unter den rund 360.000 Kindern, die in der Präfektur Fukushima leben, in 115 Fällen Schilddrüsenkrebs nachgewiesen worden. Für den IPPNW ein klares Ergebnis. "Dieser Anstieg … lässt sich nicht mehr mit einem sogenannten 'Screening-Effekt' begründen", lautet das Fazit der Organisation.
    Auf den Screening-Effekt berufen sich die Kritiker. Sie sagen: Wer viel sucht, der findet auch viel. Soll heißen: Es wurden viele kleine Tumore entdeckt, die sonst unerkannt geblieben wären und im Kindesalter nicht zu Problemen geführt hätten. Doch auch die Studienverantwortlichen in Fukushima halten es angesichts der Zahlen für sehr unwahrscheinlich, dass sie vom Screening-Effekt herrühren. Andere Folgeschäden als Schilddrüsenkrebs bei Kindern schloss die japanische Regierung dem IPPNW zufolge von vorne herein aus. Weitere Reihenuntersuchungen blieben aus.

    Mädchen kommen häufiger tot zur Welt

    Statistiken allerdings zeigen: Seit der Reaktor-Havarie gibt es mehr Totgeburten. Diese Folge hatte man auch schon in den vom Tschernobyl-GAU betroffenen Gebieten beobachtet. Wie Arbeiten von Hagen Scherb, Biomathematiker am Helmholtz Zentrum München, und seinen Kollegen zeigen, mehrten sich dort auch die Fälle von Down-Syndrom und Fehlbildungen. Und noch etwas bemerkten die Wissenschaftler: Seit dem Reaktorunfall in Tschernobyl werden europaweit weniger Mädchen geboren. Häufiger als Jungen entwickeln sie im Mutterleib schwere Fehlbildungen und kommen tot zur Welt. Den Forschern zufolge weist diese Entwicklung deutlich darauf hin, wie stark Niedrigstrahlung die menschlichen Erbanlagen beeinträchtigt. Auch in Fukushima könnte sich dieser Effekt in den nächsten Jahren zeigen.
    Ausgestanden ist die Fukushima-Katastrophe noch lange nicht. Die Aufräumarbeiten in dem Kernkraftwerk dauern an. Noch immer gelangt kontaminiertes Wasser ins Meer. 2015 gab es ein Leck, daneben drückt immer wieder Grundwasser in die Reaktorruine, wird radioaktiv verseucht, muss gereinigt werden, gelangt aber auch ohne Aufbereitung in den Ozean. Eine Eiswand, die das Grundwasser vom AKW-Gelände fernhalten soll, ist bislang erst teilweise in Betrieb. Über das Meer sind radioaktive Nuklide inzwischen auch an der Westküste der USA angekommen.
    Einer Anfang des Monats veröffentlichen Studie japanischer Forscher zufolge sind die Fische vor der Küste Fukushimas mittlerweile jedoch kaum noch verseucht. Auch wird immer wieder auf den die Radioaktivität verdünnenden Effekt des Meeres verwiesen. Der IPPNW merkt dazu an, dass die radioaktiven Partikel dennoch nicht verschwänden, sondern sich lediglich über ein größeres Gebiet verteilten. Das sei gefährlich, da es eben keine sichere Untergrenze für Radioaktivität gebe. "Sogar die kleinste Strahlendosis kann, mit Wasser oder Nahrung aufgenommen, Krankheiten verursachen", heißt es im IPPNW-Report.
    Welche Langzeitfolgen der GAU hat, wird sich erst in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zeigen. Das Kapitel seiner gesundheitlichen Auswirkungen ist noch lange nicht abgeschlossen. Es hat gerade erst begonnen.
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  6. #26
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Guten „strahlenden“ Appetit! Vertrauen Sie Tepco
    – EU lockert Bestimmungen für Lebensmittel-Import aus Fukushima



    Demnächst gibt es wieder Lebensmittel aus Fukushima. Die EU lockert die Bestimmungen für Lebensmittel-Importe aus Japan. Fast alle Lebensmittelprodukte der Präfektur Fukushima werden wieder für den Handel in der EU freigegeben. Vor dreißig Jahren explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Große Flächen sind bis heute verseucht. Würden Sie Lebensmittel aus dieser Region kaufen?
    Am 11. März 2011 traf eine Tsunami-Welle das Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi an der Pazifikküste und löste die größte Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986 aus. Nach mehreren Kernschmelzen und Explosionen in den Reaktorgebäuden des Kraftwerks gelangten große Mengen radioaktiven Iods und Cäsiums in die Umwelt und kontaminierten Wasser, Luft und Böden. Zehntausende Menschen aus dem Umland mussten ihre Heimat verlassen, die Gebiete rund um das Kraftwerk wurden zum Sperrgebiet erklärt. Noch immer wird vieles verschwiegen. In Anbetracht dessen, dass Japans autoritäre Regierung von Shinzo Abe den Informationsfluss von Fukushima zu einem Staatsgeheimnis erklärt hat, gelangt nur wenig in die Öffentlichkeit.
    Wir wissen, dass 300 Tonnen radioaktives Wasser täglich in den Pazifik gelangen und dass die verbrauchten Brennstäbe immer noch einfach auf dem Gelände herumliegen. Tokyo Electric Power konnte zwar die Brennstäbe aus der Einheit Vier bergen, aber viele hunderte Brennstäbe aus den anderen Einheiten bleiben der Luft ausgesetzt.
    Die Präfektur Fukushima war eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen Japans. Unmittelbar nach der Katastrophe waren viele Lebensmittel stark verstrahlt und durften nicht exportiert werden. Nach nur fünf Jahren ist aber alles vorbei und sicher.
    Nach Angaben der New York Times wurde jetzt radioaktiv verstrahlter grüner Tee aus der japanischen Präfektur Chiba südöstlich von Tokio nach Hongkong verschifft. Eine Probe pulverisierter Tee enthielt Spuren von radioaktivem Cäsium 137. Daraufhin gab die Regierung in Hongkong am späten Donnerstagabend bekannt, dass diese noch unter dem gesetzlichen Höchstgrenzen waren. Die Entdeckung war nicht die erste ihrer Art. Center for Food Safetybewerteten drei Proben von Gemüse aus Japan mit „ungenügend“. Die Menschen in Hongkong fragen sich nun, ob jeder, der sich eine Mahlzeit servieren lässt, sich mit einem Strahlungsmesser bewaffnen muss. Genau das sollten wir uns auch fragen, denn in der Tat sind ab morgen Lebensmittel aus der Präfektur Fukushima von den Pflichtstrahlungsprüfungen der EU befreit.
    Im April wurden radioaktive Stoffe an Kanadas Küsten gefunden. Von Japan bis Vancouver Island verbreiteten sie sich über den gesamten Pazifik ! Zwar sind die Werte sehr gering, aber die Ozeane werden weiter überwacht. Bei der Katastrophe Fukushima handelt es sich um die weltweit größte Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Ozeane. Immer noch fällt radioaktives Wasser an, das unkontrolliert in den Pazifik gelangt. Nun sollen wir Fische aus der Region essen?
    Das Umweltinstitut München misst seit der Katastrophe von Tschernobyl u. a. Wildpilze, Waldbeeren und Wildfleisch, die auch 30 Jahre nach der Katastrophe zum Teil noch erheblich mit radioaktivem Cäsium belastet sind. Muss man sich da nicht fragen, wie es möglich ist, dass es keine Langzeitfolgen durch den atomaren Gau in Fukushima gibt? Was unterscheidet Fukushima von Tschernobyl?
    Vielleicht ist der Grund, dass die EU und Japan seit 2013 über ein Freihandelsabkommen verhandeln, dessen Abschluss sich Merkel bis Ende des Jahres wünscht? Siehe dazu auch unser Beitrag: Fukushima: Freihandelsabkommen mit Japan – „strahlende“ Freundschaft
    Doch ist Ihnen bekannt, dass die EU bereits 2014 Änderungen bezüglich der Einfuhrbestimmungen aus Japan vorgenommen hat? Und zwar unbemerkt ab Ende März 2014. Kein Scherz: Die Einfuhrbedingungen wurden entschärft. Die Aufnahme von Radionukliden (radioaktive Atomsorten) wie Cäsium-137 über Nahrungsmittel stellt nach einem Atomunfall wie in Fukushima oder in Tschernobyl langfristig die größte Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar.


    Dennoch sind ab dem 28. März 2014 die Einfuhrbedingungen aus Japan gelockert worden. Die japanische Regierung und Tepco haben verkündet, alles sei sicher. Sogar der IOC, das Olympische Komitee, vergab gleich die Olympiade 2020 an Japan. Bis dahin hat auf jeden Fall die Radioaktivität zu verschwinden, was danach geschieht, ist egal. Dann darf sie gerne wieder zurückkommen.

    Wie oft haben wir schon erlebt, dass von der Politik alles vom Tisch gewischt wurde. Einige von diesen Wischern haben nun ein sicheres Pöstchen in der Industrie. Denken wir nur an Herrn Pofalla, der hoch, warm und trocken bei der Deutschen Bahn sitzt.
    Dass Atomkraftwerke sicher sind, sehen wir auch an Belgien. Die total maroden Atomkraftwerke wurden wieder ans Netz genommen und Jodtabletten für den Fall der Fälle wurden an die Bevölkerung verteilt. Siehe Jodtabletten? Belgiens ältester Reaktor Doel 1 nach Panne wieder am Netz – Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke
    Wie sicher Atomkraftwerke sind, sehen wir auch an Sellafield, England. Dort steht der älteste und größte Atomkomplex in Europa und eine Wiederaufbereitungsanlage. Die Atomanlage in Sellafield steht seit langem in der Kritik. Immer wieder ist es dort zu Pannen gekommen. Hier sind nicht nur Fische von der radioaktiven Strahlung betroffen, sondern Daily Record berichtete, dass Spuren von Strahlung in Obst, Kartoffeln und Gemüse nachgewiesen wurden. Siehe: Guten Appetit!? Radioaktive Belastung in britischen Lebensmitteln
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    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #27
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Gesamter Pazifik radioaktiv verseucht



    Die nuklearen Katastrophen im japanischen Fukushima geraten bereits wieder in Vergessenheit. Das sollten sie aber keinesfalls, denn die Sache ist nämlich die:
    Im Pazifik befindet sich eine riesengroße Blase mit radioaktiv verseuchten Wasser aus Fukushima, welche für erhebliche Schäden sorgt.

    300 Tonnen hochradioaktives Wasser fließen täglich bis zur Stunde in ´s Meer.
    Das Wasser aus den leckenden Tanks auf dem Kraftwerksgelände hat nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco Strahlenbelastungen von 100 Millisievert pro Stunde.
    Das ist der Strahlungswert, den ein Mitarbeiter in einem japanischen Atomkraftwerk innerhalb von 5 Jahren abbekommen darf.
    Das ausgetretene Wasser enthält unter vielem, vielem anderen Strontium, welches Wissenschaftler gerne als „Knochenkiller“ bezeichnen.
    Strontium schädigt das Knochenmark und kann Leukämie auslösen.
    Hält sich ein Mensch nur eine Stunde direkt neben diesem Wasser auf, treten nach zehn Stunden erste Anzeichen der Strahlenkrankheit auf: Übelkeit und ein Rückgang der weißen Blutkörperchen.
    Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, hat dieses stark belastete Wasser eine riesige Blase gebildet.



    Nach Untersuchungen der Strömungsverhältnisse im Pazifischen Ozean hat das gravierende Folgen für den gesamten Pazifikraum und die angrenzenden Küstengebiete.

    Fische bluten aus Kiemen, Bäuchen und Augäpfeln
    Entlang der Pazifikküste Kanadas und Alaskas ist die Population des Rotlachses auf ein historisches Tief gesunken.
    Entlang der kanadischen Westküste erkranken Fische: Sie bluten aus Kiemen, Bäuchen und Augäpfeln.
    Experten schätzen, dass sich die Radioaktivität der Küstengewässer vor der US-Westküste in den nächsten Jahren verdoppeln wird.
    In Kalifornien stellten Wissenschaftler bei einer Untersuchung von 15 Blauflossen-Thunfischen fest, dass alle durch radioaktive Stoffe aus Fukushima kontaminiert waren.
    Experten haben im Plankton zwischen Hawaii und der Westküste der USA sehr große Mengen von Cäsium 137 gefunden. Plankton ist der Beginn der maritimen Nahrungskette.
    Nach einer Simulation des Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel werden bis zum Jahre 2020 auch die entlegensten Winkel des Pazifischen Ozeans mit größeren Mengen radioaktiver Stoffe verseucht sein.

    100-mal so viel wie Tschernobyl
    Was in den achtziger Jahren in Tschernobyl passierte (Super-GAU), war bereits eine Katastrophe unfassbaren Ausmaßes. Fukushima hat das bei weitem übertroffen!
    Forscher am Meteorologischen Forschungsinstitut der japanischen Behörde für Meteorologie schätzen, dass täglich radioaktive Elemente mit einer Aktivität von jeweils 30 Milliarden Becquerel in den Pazifik gelangen.
    Zur Information: 30 Milliarden Becquerel bedeutet 30 Milliarden radioaktive Zerfälle pro Sekunde.
    Tepco gibt an, dass seit Beginn der Fukushima-Katastrophe radioaktives Tritium mit einer Aktivität zwischen 20 und 40 Billionen Becquerel ins Meer gelangt ist.
    Es wird geschätzt, dass durch Fukushima bis zu 100 Mal so viel radioaktive Strahlung in den Ozean freigesetzt wurde und noch immer freigesetzt wird, wie während der gesamten Katastrophe von Tschernobyl.
    Es ist eine Wette auf die Zukunft. Tepco hat bereits mehr als 1000 Tanks auf dem Gelände der Atomruine und in den Bergen um Fukushima errichtet, in denen das verseuchte Kühlwasser gespeichert wird – und der Zustand dieser Tanks ist eine einzige Katastrophe.

    „Ich muss klar sagen, dass wir schludrig gearbeitet haben.“
    Was kein Wunder ist, denn es musste ja schnell gehen, nach der Atomkatastrophe vom 11. März 2011.
    Ein Zeuge dieser Flickschusterei ist der Automechaniker Yoshitatsu Uechi, der im Auftrag von Tepco sechs Monate am havarierten AKW Fukushima gearbeitet hat.
    Seine Aufgabe: Tanks zusammenbauen! Im Eiltempo!
    „Ich muss klar sagen, dass wir schludrig gearbeitet haben. Wahrscheinlich lecken die Tanks deshalb“, sagte der 48-Jährige und ergänzt: „Jedes Mal, wenn hier die Erde ein bisschen bebt, bricht mir der Schweiß aus.“
    Wenn er dann erzählt, dass etwa der Rostschutz auf Nieten und Schweißnähten nicht wie vorgeschrieben unter trockenen Bedingungen aufgebracht wurden, sondern bei Regen und Schneefall, versteht man die Sorge des Automechanikers.
    Er berichtet, dass schon radioaktives Wasser in die Tanks gefüllt worden ist, bevor diese überhaupt fertig waren.

    „Die Qualität ist an der absoluten Untergrenze“
    Ebenso unfassbar: Die Dichtheitsprüfungen der Tanks wurden bei Regen durchgeführt.
    „Wir waren in einer Notsituation und mussten viele Tanks so schnell wie möglich bauen“, rechtfertigt Teruaki Kobayashi von Tepco die unorthodoxe Dichtheitsprüfung der Tanks und gibt zu: „ihre Qualität ist an der absoluten Untergrenze.“



    Auf dem Gelände des Kraftwerks werden derzeit rund 370 000 Tonnen radioaktiv kontaminierten Wassers gelagert.
    Etwa ein Drittel davon befindet sich in Stahltanks mit gummierten Nähten, die mit Bolzen geschlossen werden. Ein absolutes Provisorium.
    Bis März 2016 will die Verbrecherfirma Tepco diese Provisorien komplett gegen robustere Tanks ausgetauscht haben.
    Auch will man die Speicherkapazität für das kontaminierte Wasser auf 800 000 Tonnen erhöhen. Was davon in die Tat umgesetzt wird, kann bestenfalls geraten werden.
    Unterdessen wird die radioaktive Wasserblase nicht nur größer und größer, sondern auch tödlicher, da nach wie vor jeden Tag hunderte Tonnen hochradioaktives Wasser in den Pazifik nachfließen.

    The Ocean is Broken
    Über 98% des Meeresbodens sind ca. 240 km von Kalifornien entfernt mit abgestorbenen Organismen bedeckt.
    „Nachdem wir Japan verlassen hatten, fühlte es sich an, als ob das Meer selbst tot wäre.
    Was fehlte, waren die Schreie der Seevögel, die auf allen früheren ähnlichen Fahrten das Boot umgeben hatten. Die Vögel waren nicht da, weil die Fische fehlten.
    Vor exakt 10 Jahren, als der Newcastle-Segler Ivan Macfadyen genau den gleichen Kurs von Melbourne nach Osaka segelte, war alles, was er tun musste, um einen Fisch aus dem Meer zwischen Brisbane und Japan zu fangen, eine Köder Leine auswerfen.
    „Es gab nicht einen der 28 Tage auf der Reise, wo wir keinen großen Fisch fingen, den kochten und mit Reis aßen“, erinnerte sich Ivan Macfadyen.
    Dieses Mal fingen wir auf der gesamten langen Reise nur zwei Exemplare. Keine Fische. Keine Vögel. Kaum ein Zeichen von Leben überhaupt.



    Wir sahen einen Wal, der irgendwie hilflos an der Oberfläche herum rollte mit etwas, das aussah, wie ein großes Tumorgeschwür auf seinem Kopf. Es war ziemlich widerlich.
    In meinem Leben habe ich viele Kilometer auf dem Meer zurückgelegt und dabei Schildkröten, Delphine, Haie und große Schwärme fischender Vögel gesehen.
    Dieses Mal habe ich auf einer 3.000 nautischen Meilen langen Fahrt so gut wie nichts Lebendiges zu sehen bekommen.
    Anstelle des fehlenden Lebens aber Müll in erstaunlichen Mengen“, schilderte Macfadyen seine Fahrt auf dem Meer.
    „Ein Teil dieses Mülls sind die Folgen des Tsunamis, der Japan 2011 getroffen hat. Es gibt Müll in allen Größen – von Plastik-Trinkflaschen, bis zu Autos und Lastwagen.
    Plastik war allgegenwärtig. Flaschen, Taschen und jede Art von Wegwerf-Gütern des Haushalts, die man sich nur vorstellen kann – von zerbrochenen Stühlen, bis zu Schaufeln, Spielsachen und Geschirr.
    Wir sahen einen Fabrikschornstein aus dem Wasser ragen, mit einer Art von Kessel-Anhang unter dem Wasserspiegel baumelnd.
    Wir haben alle diese Trümmer umrundet. Es war, als würden wir durch eine riesige Müllhalde segeln“.
    Zurück in Newcastle setzt sich Macfadyen noch immer mit dem Schock und Horror der Reise auseinander. „Das Meer ist kaputt”, sagte er und schüttelte den Kopf – fassungslos und erschüttert.

    Verseuchte Fanggebiete



    Auf dieser Karte sehen Sie die weltweiten Fischfanggebiete, welche wie folgt heißen:
    18 Arktisches Meer
    21 Nordwestatlantik
    27 Nordostatlantik
    31 Westlicher Zentralatlantik
    34 Östlicher Zentralatlantik
    37 Mittelmeer und Schwarzes Meer
    41 Südwestlicher Atlantik
    47 Südöstlicher Atlantik
    48 Antarktischer Atlantik
    51 Westlicher Indischer Ozean
    57 Östlicher Indischer Ozean
    58 Antarktischer Indischer Ozean
    61 Nordwest-Pazifik
    67 Nordost-Pazifik
    71 Westlicher Zentralpazifik
    77 Östlicher Zentralpazifik
    81 Südwest-Pazifik
    87 Südost-Pazifik
    88 Antarktischer Pazifik
    Folgende Fanggebiete sind durch die nuklearen Katastrophen Fukushimas bisher radioaktiv kontaminiert:
    61 Nordwest-Pazifik
    67 Nordost-Pazifik
    71 Westlicher Zentralpazifik
    77 Östlicher Zentralpazifik
    81 Südwest-Pazifik
    87 Südost-Pazifik
    88 Antarktischer Pazifik
    Was bedeutet das für die deutschen Konsumenten?
    Das bedeutet, dass man Produkte nicht mehr kaufen und schon gar nicht essen sollte, die aus den kontaminierten Fanggebieten stammen.
    So ´was hier…


    lässt man besser im Laden.
    Wie reagieren Frosta, Iglo und Co?
    Frosta führt laut eigenen Angaben selbst Radioaktivitätsmessungen durch, um die Verbraucher vor kontaminiertem Fisch zu schützen.
    Na davon sind wir doch alle überzeugt, da die Nahrungsmittelmafia ja „stets das Wohl der Konsumenten im Kopf hat“, und nicht etwa Profitmaximierung bis dorthinaus.
    Auf ehemalige Nachfrage bei Iglo antwortete das Unternehmen, dass „seine Fischfanggebiete tausende von Kilometern von der Unglücksstelle entfernt seien und daher keine Probleme die Sicherheit betreffend erwartet werden”.
    Iglo plante einst eine repräsentative Stichprobe auf Radioaktivität. Wie bitte? EINE Stichprobe? Da hat sich ja wohl hoffentlich nur jemand falsch ausgedrückt.
    Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche werden von den Weltmeeren bedeckt. Dummerweise hängen die alle irgendwie zusammen.
    Mit anderen Worten: Das in Fukushima in den Pazifik fließende „Restrisiko“, in Form von hochradioaktiven Wasser, wird im Laufe der Zeit sämtliche Weltmeere kontaminieren.
    Immer wieder sich die Frage doch stellt: Warum laufen die Verantwortlichen derart unermesslicher Schäden eigentlich noch frei ´rum?
    Auch diese Frage muss immer wieder gestellt werden: Warum laufen diese Todesmaschinen (Kernkraftwerke) noch immer?!
    Quelle

    Und nicht vergessen! „Atomkraftwerke sind sicher.“
    TODSICHER!

    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #28
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Quelle

    Und nicht vergessen! „Atomkraftwerke sind sicher.“
    TODSICHER!

    Hallo @Angeni, da gibt es anscheinend schon eine "Beruhigungspillen"!


    ...da findet man auf der Packung 20 x MSC Zertifiziert, aber keine Fanggebiete!
    Die Fanggebiete sind nur auf ihrer Website vermerkt! https://www.msc.org/
    Was bleibt ist ein "Nuklear Roulette" beim Essen! ...Mahlzeit!

    LG

  9. #29
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Die Fukushima Lüge
    - So DREIST wurden wir getäuscht


    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  10. #30
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    "Fukushima" No more Seafood for you?






    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    - Angeni

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