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Thema: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

  1. #31
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Roboter stößt vermutlich auf geschmolzenen Kernbrennstoff in Fukushima

    Mehr als sechs Jahre nach dem Super-GAU im japanischen AKW Fukushima hat ein Unterwasserroboter dort geschmolzenen Kernbrennstoff gefunden. Darauf sollen die Bilder hindeuten, die der ferngesteuerte Apparat vom Boden des gefluteten Reaktors 3 übermittelt hat.
    Der Betreiberkonzern TEPCO teilte mit, dass die Aufnahmen höchstwahrscheinlich geschmolzenen Brennstoff zeigten. Der mit zwei Kameras ausgerüstete, 30 Zentimeter lange Roboter habe die Brennstoffüberreste in ein Meter dicken Schichten am Boden des zerstörten Reaktorbehälters gefunden.
    TEPCO muss wissen, wo sich der Brennstoff in jedem der drei havarierten Reaktoren befindet, um herauszufinden, was die beste und sicherste Methode ist, ihn herauszuholen. Eine vollständige Stilllegung der Atomruine Fukushima dürfte Schätzungen zufolge etwa 30 bis 40 Jahre dauern.
    Quelle
    AKW-Betreiber in Fukushima will 770.000 Tonnen radioaktives Tritium ins Meer entsorgen

    Im AKW Fukushima kam es im Jahr 2011 zur Kernschmelze in drei Reaktoren, die Brennstäbe mussten mit kaltem Wasser geflutet werden. Nun sind die rund 600 Auffangbehälter für das kontaminierte Wasser voll – die Betreiberfirma Tepco will sie nun im Meer entsorgen.
    Wie die „The Japan Times“ am Wochenende berichtete, will der Betreiber der Atomruine Fukushima radioaktives Tritium ins Meer ablassen. Das sagte der Chef des Atomkonzerns Tepco der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Das radioaktive Wasserstoff-Isotop Tritium ist in den gewaltigen Massen verstrahlten Wassers enthalten, das bei der Kühlung der Reaktoren anfällt, die am 11. März 2011 in Folge eines schweren Erdbebens und Tsunamis zerstört wurden.
    Zwar filtert ein Reinigungssystem das strahlende Wasser von allen anderen radioaktiven Isotopen, aber nicht von Tritium. Das Isotop stelle nur ein geringes Risiko für die menschliche Gesundheit dar, berichtete Kyodo am Freitag. Die Fischer in Fukushima befürchten jedoch weiteren Schaden für ihr Geschäft. Auch andere Atomkraftwerke würden routinemäßig tritiumhaltiges Wasser ins Meer ablassen, berichtete Kyodo weiter.

    Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war es im März 2011 zu Kernschmelzen in drei Reaktoren gekommen. Die Lage in dem Komplex gilt zwar inzwischen als stabil. Ein großes Problem stellen jedoch weiterhin die gewaltigen Wassermassen und deren Entsorgung dar. Das Gelände der Atomruine ist mit Tanks übersät, in denen Millionen Liter verstrahlten Grund- und Kühlwassers lagern. Jeder der rund 600 Stahltanks umfasst 1.000 Tonnen kontaminiertes Wasser. Cäsium, Strontium und weitere 60 radioaktive Substanzen wurden herausgefiltert, Tritium nicht. Tritium gilt als weniger gesundheitsgefährdend und als „weicher Betastrahler“.
    Die Betreiberfirma Tepco wartet noch auf die Entscheidung der Regierung und einer Expertengruppe, bevor sie das Wasser ablässt. Bei der Beantragung berief sich Tepco auch auf Sicherheitsgründe, da die Tanks durch Erdbeben und Tsunamis gefährdet sind. Zum anderen möchte die Firma profitabler arbeiten, um die gewaltigen Kosten der Entsorgung stemmen zu können. Es wird von Gesamtkosten in Höhe von 190 Milliarden US-Dollar ausgegangen, um das AKW zu entsorgen und Schäden zu erstatten.
    Quelle


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #32
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Japan entsorgt radioaktiven Abfall der Fukushima-Katastrophe im Pazifischen Ozean

    Obwohl es bestens bekannt ist, dass die Nachwirkungen der Nuklearkatastrophe von Fukushima einen Schaden für die menschliche Gesundheit, Wildtiere und die Umwelt darstellen, beabsichtigt die für den sauberen Betrieb von Fukushima hauptsächlich verantwortliche Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power Company (TEPCO), mit Tritium – einer radioaktiven Form von Wasserstoff – belastetes Wasser im Pazifischen Ozean zu verklappen. Zurzeit gibt es ungefähr 580 Fässer des radioaktiven Wassers, das dazu benutzt wurde, die beschädigten Reaktoren des Kernkraftwerks zu kühlen.


    RADIOAKTIV VERSEUCHTER LACHS AUS KANADA MIT BLUTIGEN KREBSTUMOREN – BALD AUCH IN DEUTSCHEN REGALEN, DANK DEM FREIHANDELSABKOMMEN MIT KANADA, WELCHES DIESES JAHR BESCHLOSSEN WURDE.

    Laut The Independent hat die Entscheidung des Unternehmens, belastetes Wasser von der dreifachen Kernschmelze im Meer zu entsorgen, Einheimische und Bürger auf der ganzen Welt erzürnt. Trotz des heftigen Aufschreis erklärte der TEPCO-Chef Takashi Kawamura: „Die Entscheidung steht bereits fest.“ Allerdings ist es TEPCO gesetzlich nicht erlaubt, beinahe 777.000 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifischen Ozean freizusetzen, bis die Regierung die letzte Zustimmung erteilt hat. „Wir können nicht weitermachen, wenn wir nicht die Unterstützung des Staates haben“, sagte Kawamura.


    Zu jenen, die durch den Vorschlag aufgebracht sind, mit Tritium kontaminiertes Wasser im Ozean zu entsorgen, gehören ischer, die sagen, dass die Entscheidung einen Einfluss auf ihre Lebensgrundlage haben werde. Kanji Tachiya, der Vorsitzende der einheimischen Fischer-Kooperative, erklärte zum Beispiel gegenüber der Presse: „(Tritium) im Meer freizusetzen, wird eine neue Welle unbegründeter Gerüchte hervorrufen, die all unsere Anstrengungen zunichte macht.“

    TEPCO behauptet, Tritium sei für Menschen kaum gefährlich, außer wenn man ihm in hohen Mengen ausgesetzt ist. Der NRA-Vorsitzende Tanaka sagte, die Chemikalie sei „in ihrer Radioaktivität so schwach, dass sie keine Plastikumhüllung durchdringen wird“. Der Ozeanograph Simon Boxall, der an der Universität von Southampton arbeitet, stimmt dem zu. Er sagte zu The Guardian: „Im Großen und Ganzen, wird es am Maßstab des Ozeanbeckens gemessen nur minimale Auswirkungen haben, wenn sie letzten Endes den Stoff in den Pazifik gießen.“


    Ob das Wasser die Wildtiere beeinträchtigt, ist fraglich, aber noch bedenklicher für Umweltaktivisten ist das Potenzial, dass ähnliche Praktiken üblicher werden könnten. „Sie sagen, dass es sicher sein wird, weil der Ozean groß ist, und es daher verdünnt wird, aber das schafft einen Präzedenzfall, der nachgeahmt werden kann, indem grundsätzlich jedem erlaubt wird, nukleare Abfälle in unseren Meeren zu entsorgen“, sagte Aileen Mioko-Smith von Green Action Japan. Angesichts dessen, dass die von Fukushima ausgehende Strahlung in der Vergangengheit bereits zwei Roboter lahm gelegt hat, glauben manche, dass es gute Gründe dafür gibt, sich Sorgen zu machen.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  3. #33
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Fukushima Hat Jetzt Über 1/3 der Weltmeere Verunreinigt
    (Und Es Wird Immer Schlimmer)




    Wenn niemand darüber spricht, bedeutet das nicht, dass die Probleme weg sind. Ganz im Gegenteil, die Katastrophe von Fukushima betrifft immer noch die Welt von heute. Es wird angenommen, dass fast ein Drittel des Globus, durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima und den dadurch resultierenden Auslauf von radioaktivem Material in die Weltmeere, kontaminiert wurde.

    Mehr als 80% der Radioaktivität aus den beschädigten Reaktoren landeten im Pazifischen Ozean, da ist Tschernobyl im Vergleich ein Witz. Davon befindet sich derzeit ein kleiner Teil auf dem Meeresboden, der Rest wurde von der Kuroshio Current, einer westpazifischen Version des Golfstroms, aufgefangen und ins Meer geleitet, wo er sich mit dem riesigen Volumen des Nordpazifiks vermischte.

    Diese Materialien, hauptsächlich zwei Cäsiumisotope, traten erst kürzlich im östlichen Pazifik auf. Zum Beispiel haben wir 2015 in Fukushima an der Küste in der Nähe von British Columbia und Kalifornien Anzeichen einer radioaktiven Kontamination entdeckt. Während diese Mengen Spuren sind, kann die Gefahr von radioaktivem Material in noch so einer geringen Menge nicht unterschätzt werden. Jede mögliche Aussetzung von Natur, Tier und Mensch mit radioaktivem Material, sei es in noch so einer geringen Menge, summiert sich.

    Was sollen wir daraus machen? Es ist falsch zu sagen, dass Fukushima unter Kontrolle ist, wenn eindeutig Radioaktivität im Ozean nachgewiesen ist und aus den immer noch offenen Reaktorlecks jeden Tag radioaktives Material in die Meere fliesst. Mehr als 1.000 mit bestrahltem Wasser gespickte Tanks stehen landeinwärts vom Kernkraftwerk Fukushima. Jeden Tag werden 300 Tonnen Wasser durch die zerstörten Reaktoren von Fukushima gepumpt, um sie kühl zu halten. Was wohl mit dem Wasser danach passiert? TEPCO will es natürlich in die Meere einleiten.

    Das Unternehmen, das die Anlage besitzt, TEPCO, hat ein Filtergerät eingesetzt, das sehr gefährliche Isotope von Strontium und Cäsium aus dem Strom entfernt hat. Das Wasser in den Tanks enthält immer noch Tritium und Wasserstoffisotope mit zwei Neutronen. Tritium ist ein Hauptnebenprodukt von Kernreaktionen und es ist schwierig und teuer, es aus dem Wasser zu entfernen.
    UND ES WIRD NOCH BESSER

    Nun hat die japanische Atomaufsichtsbehörde eine Kampagne ins Leben gerufen, um eine ’skeptische‘ Welt davon zu überzeugen, dass bis zu 800.000 Tonnen kontaminiertes Wasser in den Pazifischen Ozean gelangen und sicher und ‚verantwortungsbewusst‘ betrieben werden können.

    Den japanischen Unternehmen IAEO und Tokyo Electric Power Co., scheinen die Auswirkungen auf die Umwelt egal zu sein. Ganze Lebensgrundlagen könnten ebenso betroffen sein wie die langfristige Gesundheit der Region und schließlich der globalen Gemeinschaft. Die Zukunft unserer Kinder und der gesamten Menschheit könnte davon im großen Maße betroffen sein. Die Medien schweigen, ob bewusst oder unbewusst, doch wir müssen handeln. Wir müssen aufstehen. Wir, die Bürger dieses Planeten müssen uns vereinen. Und zwar jetzt.
    Videos und Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #34
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Enthüllt:
    EU-Kommission hebt Importverbot für verstrahlte Fukushima Lebensmittel auf


    Nur sechs Jahre nach der Fukushima Katastrophe hat die Europäische Kommission im Dezember 2017 die Aufhebung von Importbeschränkungen für einzelne Produkte aus der Landwirtschaft und Fischerei aus Japan beschlossen.

    Für Reis, der in der Region Fukushima angebaut wird, ist künftig kein Nachweis von Strahlungskontrolle mehr erforderlich. Gleiches gilt für Produkte aus der Fischerei aus anliegenden Gebieten rund um Fukushima, sowie für Obst und Rindfleisch.

    Strahlenwerte nach sieben Jahren immer noch exorbitant
    Auch sieben Jahre nach dem dramatischen Reaktorunglück warnt Greenpeace vor den immer noch immens hohen Strahlenwerten. In umliegenden Gemeinden wurde stellenweise Radioaktivität gemessen, die bis zum Hundertfachen über den international für die Bevölkerung geltenden Grenzwerten liegt.

    Die hohe Radioaktivität wird mindestens bis ins Jahr 2050 und vermutlich noch bis ins nächste Jahrhundert ein erhebliches Risiko in der Region darstellen.
    Dennoch hat die EU-Kommission die Importbeschränkungen für Lebensmittel aus Fukushima aufgehoben. Die Messergebnisse von über 900.000 Lebensmittelproben sprachen eine eindeutige Sprache. Besonders in Nahrungsmitteln ist die Radioaktivität extrem konzentriert.
    Forscher, die Lebensmittel untersuchten, konzentrierten sich vor allem auf Cäsium-137 Mengen. Direkt nach dem Unglück war die radioaktive Belastung in tierischen Produkten noch relativ gering. Doch mit der Zeit stieg sie extrem stark an. Schon im Frühsommer 2011 lagen die Werte weit jenseits der gesetzlichen Grenzwerte. Auch die Maximalwerte in Gemüsen sind von Jahr zu Jahr gestiegen.

    Strontium lagert sich in Knochen ein
    Wissenschaftler empfehlen japanischen Strahlenschutzexperten, sich nicht nur auf Messungen von Cäsium-137 zu konzentrieren, sondern auch Strontium-90 einzubeziehen. Denn Strontium ähnelt chemisch dem Calcium und wird daher besonders leicht vom Körper aufgenommen und in Knochen eingelagert.
    Auch nach sieben Jahren ist die Gefahr in Fukushima noch lange nicht gebannt. Zwar wurde ein Teil der abgebrannten Brennstäbe inzwischen geborgen und in anderen Gebäuden verstaut. Teile des Bodens um die Meiler wurden mit Beton übergossen und die Reaktorgebäude weitgehend abgedeckt.
    Es wird zwar weniger Radioaktivität freigesetzt, als in den vergangenen sieben Jahren. Doch auf dem Gelände von Fukushima lagern Hunderttausende von Behältern mit abgetragenem, kontaminierten Boden. Wie lange die Behälter dicht bleiben, ist fraglich. Und täglich kommen neue Behälter dazu (Fukushima: Eismauer hält nicht – Platzmangel im Zwischenlager für radioaktive Abfälle).

    Tausende Liter radioaktiven Wasser strömen in den Ozean
    Zudem sickert noch immer Löschwasser aus den verstrahlten Reaktoren ins Grundwasser, welches schließlich im pazifischen Ozean landet. Zwar konnte der tägliche Zustrom verseuchten Wassers insgesamt gesenkt werden. Dennoch strömt seit sieben Jahren radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifischen Ozean.
    Zudem gibt es noch ein weiteres Problem: Um das radioaktiv verseuchte Wasser, das ins Meer strömt zu filtern, wurden Filteranlagen gebaut. Jedoch nicht alle radioaktiven Stoffe können herausgefiltert werden. Die Regierung hat für das Problem des nicht filterbaren Tritiums noch keine Lösung gefunden. „Experten“ rieten aber dazu, tritiumhaltiges Wasser zu verdünnen und langsam ins Meer abzuleiten.
    Erst voraussichtlich im Frühherbst wird die Fukushima-Betreiber Firma Tepco in der Lage sein, den dritten geschmolzenen Kernbrennstoff zu bergen. Die japanische Regierung hat inzwischen begonnen, immer mehr Gebiete um Fukushima wieder zu Besiedelung freizugeben.
    Ehemalige Bewohner werden aufgefordert, wieder zurückzukehren. Die meisten Menschen sind bislang dieser Aufforderung nicht gefolgt. Nur ein Fünftel soll zurückgekehrt sein (Ärzteorganisation IPPNW besorgt wegen Rückkehr Evakuierter in Fukushima-Region).

    Fukushima macht Werbung für „Delikatessen“
    Nach der Aufhebung des Importverbots für Lebensmittel macht Fukushima nun in Frankreich und Großbritannien Werbung für Obst, Reis und Rindfleisch aus der verstrahlten Region. Bei einer Werbeveranstaltung in Frankreich wurden Reis und Obst zur Verkostung verteilt, auch an Kinder.
    Verarbeitete Produkte aus Fukushima müssen zudem nicht gekennzeichnet werden. Auch in London warb der Gouverneur aus Fukushima für Reis und Rindfleisch aus dem verstrahlten Gebiet. Reis wird nun nach Frankreich exportiert und die Lieferungen an Großbritannien steigen wieder.
    Obwohl noch immer täglich Tausende Liter verseuchten Grundwassers ins Meer laufen, hat die EU-Kommission beschlossen, das Importverbot für Lebensmittel und Fisch aus Fukushima aufzuheben.
    Nicht nur in der Region um Fukushima herum ist der Ozean radioaktiv verseucht. Durch die Meeresströmung hat sich die Radioaktivität im gesamten Pazifischen Ozean ausgebreitet. Die Folgen sind sicht- und messbar.

    Radioaktives Wasser verseucht USA und Kanada
    Tierärzte in den USA beklagen hohe Zahlen kranker Wildtiere. Seehunde und Seelöwen sterben in Massen an amerikanischen und kanadischen Küsten. Bei Eisbären, Seehunden und Walrossen an der Küste Alaskas wurden zunehmend offene Wunden beobachtet (Fukushima: Forscher machen eine beunruhigende Entdeckung – Million Tonnen belastetes Wasser soll ins Meer abgeleitet werden (Video)).
    Die Küstenbevölkerung, die gerne Fisch und Meeresfrüchte isst, macht sich Sorgen um ihre Gesundheit. Wissenschaftler entnahmen 2016 an verschiedenen Stränden Meereswasserproben und stellten eine Kontamination mit Cäsium 134 fest. Auch im Landesinneren von Kanada gelegenen Seen hatten Forscher des Projekts Fukushima InFORM in Rotlachsen Cäsium 134 festgestellt.
    Welche Katastrophe der Super-Gau von Fukushima weltweit angerichtet hat, scheint die japanische Regierung zu ignorieren. Produkte aus der Region Fukushima werden weiterhin exportiert. Nach Angaben der New York Times wurde radioaktiv verstrahlter grüner Tee von Tokio nach Hongkong verschifft.
    Nun hat auch die EU den Import von Produkten aus Fukushima zugelassen. Dem Verbraucher bleibt so nur noch die Möglichkeit, japanische Produkte zu vermeiden und sich genau über die Herkunft der genannten Lebensmittel zu informieren (Fukushima: Erschreckende Studie zeigt, wie sich Affen durch die Strahlung verändert haben).
    Quelle

    Seetang aus Fukushima zum Verzehr?
    Japan ist auf dem besten Weg, die Erde mit der von Menschen gemachten Strahlung zu töten!


    Algen zur Soja-Herstellung aus einer Farm in unmittelbarer Nachbarschaft des „Unglücks“-Reaktors von Fukushima?
    Glaubt wirklich jemand, dass man dieses unbedenklich essen kann? Es fließen dort doch noch immer täglich tausende Liter radioaktiv verseuchtes Grundwasser ins Meer. Nur sieben Jahre nach einer katastrophalen dreifachen nuklearen Kernschmelze, wird in der japanischen Präfektur Fukushima erneut grüner Seetang als Lebensmittel geerntet und verschifft.


    Japan hat kein Recht, Seetang oder irgendetwas anderes vom radioaktivsten Ort der Erde zu ernten. Der Fukushima-Seetang wird hauptsächlich in Konserven verwendet und ist in Soja-Soße aus demselben Gebiet eingekocht. Warum müssen sie etwas so Krankes tun, warum sollte jemand freiwillig in die Nähe gehen wollen, geschweige denn von dort etwas essen? Japan ist auf dem besten Weg, die Erde mit der von Menschen gemachten Strahlung zu töten!
    Ein Artikel in der Japan Times zitierte „Beamte“ mit der Aussage, die Seegraswiesen hätten Strahlungspegel weit unterhalb der Sicherheitsgrenze. Lokale Genossenschaftsmitglieder glauben, dass der Seetang bereit ist, verarbeitet und gegessen zu werden, aber viele Verbraucher sind sich da nicht sicher.
    Die Testfarm, von lokalen Fischern, ist nur etwa 10 Kilometer vom zerstörten Atomkraftwerk entfernt.
    „Matsukawara green laver (essbarer grüner Seetang) hat einen guten Duft“, sagte Yuichi Okamura, ein 62-jähriges Mitglied einer lokalen Fischereikooperative gegenüber der Japan Times . „Es ist so schön, wie vor der Katastrophe.“
    Wussten Sie, dass die EU bereits reagierte und im Rahmen des Freihandelsabkommen die Importbeschränkungen aus Fukushima lockerte? Seit Beginn der Fukushima-Katastropheströmt hochradioaktives Wasser in den Pazifik und weiteres kommt hinzu, denn wie wir schon mehrfach berichteten, stellen weiterhin die gewaltigen Wassermassen und deren Entsorgung ein großes Problem dar. Das Gelände ist mit Tanks übersät, in denen Millionen Liter verstrahlten Grund- und Kühlwassers lagern. Nach mehr als sechs Jahre, nach der Katastrophe haben 25 Länder das Verbot vollständig aufgehoben und auch die Europäische Union nach längeren Diskussionen die Vorschriften weiter gelockert und ihre Sicherheitsanforderungen für Reis aus Fukushima abgeschafft, obwohl im September 2017 das EU-Parlament sich gegen eine Lockerung für Lebensmittelimporte aus Fukushima ausgesprochen hatte. Siehe EU und Japan schließen weltweit größtes „strahlendes“ Freihandelsabkommen ab – EU and Japan finalise world’s biggest bilateral trade deal
    Ungefähr 754 Kilogramm (1659 Pfund) Seetang aus der Aquafarm wurden, nachdem sie getrocknet, Kieselsteine ​​und andere Schmutzteilchen entfernt wurden, zu örtlichen Verarbeitern transportiert. Es wird hauptsächlich für Sojasauce verwendet und ist anfangs nur lokal erhältlich.
    Da die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) versucht, das Kernkraftwerk stillzulegen, hat sie zugegeben, dass verunreinigtes Wasser, das in den Boden sickert, Probleme verursacht hat. The Independent berichtete am 2. Februar 2018: „Das Energieunternehmen fand eine Strahlenbelastung von acht Sievert pro Stunde, während 42 Einheiten auch außerhalb seiner Fundamente gemessen wurden.“
    „Obwohl die Strahlungswerte hoch sind, ist eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit sehr unwahrscheinlich, denn außer den Arbeitern auf der Baustelle geht niemand dorthin“, sagte Richard Black, Direktor von Energy and Climate Intelligence Unit The Independent .
    Nicht alle stimmen jedoch mit Blacks Einschätzung der Situation überein. Der deutscher Energie- und Atompolitikberater und Herausgeber des „World Nuclear Industrie Status Report“ Mycle Schneider sagte gegenüber The Independent, er sehe die Möglichkeit eines „globalen“ Desasters.
    „Dies kann zu jeder Zeit problematisch werden, wenn es den Ozean verunreinigt. Es gibt keine lokale Kontamination, der Ozean ist global, und alles, was in den Ozean fließt, geht an alle“, sagte Schneider. „Es muss klar sein, dass dieses Problem nicht weg ist, das ist nicht nur ein lokales Problem. Es ist eine sehr wichtige Angelegenheit. „
    Im Ort Iitate, Landkreis Sōma in der Präfektur Fukushima, ist die Strahlung deutlich gesunken. Doch schon nach ein paar Schritten in den Wald, steigt sie um das Achtfache, Twitterte ein User:
    Im Ort #Iitate ist die Strahlung deutlich gesunken. Doch schon nach ein paar Schritten in den Wald steigt sie um das Achtfache. #Fukushima pic.twitter.com/QEkRGeQSF9
    — gabor halasz (@gaborhalasz1) 14. Februar 2018
    Iitate gehörte lange zur Roten Zone um Fukushima. Noch immer wird kontaminierte Erde abgetragen und in Säcke verpackt. Die Stadt sei wieder sicher, so „Beamte“. Doch noch immer gibt es Flecken mit zu hoher Strahlung.

    Weiterlesen


    Fukushimas erdrückende Krebsbilanz

    Die Ärztevereinigung IPPNW schlägt angesichts des siebten Jahrestages der Havarie des Meilers Fukushima Daiichi Alarm. Sie sieht massive Defizite bei der onkologischen Diagnostik und Therapie der jüngeren Katastrophenopfer.

    Zitat:
    159 von ihnen mussten demnach aufgrund eines rasanten Tumorwachstums, einer ausgeprägten Metastasierung oder einer Gefährdung vitaler Organe mittlerweile operiert werden.
    In 158 Fällen habe sich die Verdachtsdiagnose Schilddrüsenkrebs bestätigt, in nur einem Fall habe ein gutartiger Tumor vorgelegen. 35 Kinder warten laut Rosen weiterhin auf eine Op. "Besorgniserregend ist vor allem die Tatsache, dass zwischen Erst- und Zweituntersuchung, also in einem Zeitraum von nur zwei Jahren, 50 neue Krebsfälle detektiert wurden. Bei einer bislang untersuchten Bevölkerung von rund 270.000 Kindern entspricht dies einer Neuerkrankungsrate von etwa neun Fällen pro 100.000 Kindern pro Jahr" verdeutlicht Rosen.
    Weiterlesen
    Naja... der Ärztezeitung muss man ja nicht jedem Wort und jeder Zahl 100% Glauben schenken

    Noch eine Greenpeace Studie (Englisch)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  5. #35
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Japan hat den Pazifik gekillt

    Die Fukushima-Strahlung hat den gesamten Pazifischen Ozean verunreinigt und man befürchtet, dass es noch viel schlimmer wird.
    Bei der gewaltigsten Atomkatastrophe, die sich jemals ereignete, hat Japan den größten Ozean der Welt in nur fünf Jahren verseucht und es werden immer noch täglich 300 Tonnen radioaktiver Abfälle freigesetzt. Drei Atomreaktoren waren geschmolzen und danach begann in der Geschichte der Menschheit die größte Freisetzung von Strahlung in das Wasser.
    Das ganze Ausmaß wird von Politikern, Establishment-Wissenschaftlern oder den Nachrichten jedoch vertuscht. Dabei ist interessant zu wissen, dass TEPCO ein Tochterunternehmen der amerikanischen General Electric (auch GE genannt) ist, einem der größten Unternehmen der Welt, das zahlreiche Nachrichtenunternehmen und Politiker gleichermassen kontrolliert.

    Das könnte möglicherweise erklären, warum Fukushima in den letzten fünf Jahren keine Berichterstattung erhalten hat. Es gibt auch Hinweise, dass GE über den schlechten Zustand der Fukushima-Reaktoren seit Jahrzehnten Bescheid wusste und nichts unternahm. Dies veranlasste 1.400 japanische Bürger dazu, GE wegen ihrer Rolle in der Nuklearkatastrophe von Fukushima zu verklagen.
    Einige Bereiche der nordamerikanischen Westküste spüren seit Jahren die Auswirkungen. Nicht lange nach Fukushima begannen Fische in Kanada aus ihren Kiemen, Mündern und Augäpfeln zu bluten. Diese “Krankheit” wurde von der Regierung ignoriert und dezimierte einheimische Fischbestände, einschließlich des Herings des Nordpazifiks. An anderen Stellen in Westkanada haben unabhängige Wissenschaftler eine 300% ige Erhöhung des Strahlungsniveaus gemessen. Ihnen zufolge steigt die Menge der Strahlung im Pazifischen Ozean jedes Jahr. Bereits 2015 wurde festgestellt, dass alle Fische aus dem Pazifik positv auf die Fukushima-Strahlung getestet wurden. Verbraucher sollten gewarnt sein und grundsätzlich keinen Fisch oder Meeresfrüchte aus dem Pazifik konsumieren.
    Quelle


    All Fish from Pacific Tested Positive for Fukushima Radiation
    Geändert von Angeni (30.07.2018 um 13:24 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Keine Ahnung warum der Post so furchbar hier aussieht...
    Weiss da ein Admin mehr dazu?

    Quelle
    Japan entsorgt radioaktiven Abfall der Fukushima-Katastrophe im Pazifischen Ozean

    Obwohl es bestens bekannt ist, dass die Nachwirkungen der Nuklearkatastrophe von Fukushima einen Schaden für die menschliche Gesundheit, Wildtiere und die Umwelt darstellen, beabsichtigt die für den sauberen Betrieb von Fukushima hauptsächlich verantwortliche Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power Company (TEPCO), mit Tritium – einer radioaktiven Form von Wasserstoff – belastetes Wasser im Pazifischen Ozean zu verklappen.

    Zurzeit gibt es ungefähr 580 Fässer des radioaktiven Wassers, das dazu benutzt wurde, die beschädigten Reaktoren des Kernkraftwerks zu kühlen.

    Laut The Independent hat die Entscheidung des Unternehmens, belastetes Wasser von der dreifachen Kernschmelze im Meer zu entsorgen, Einheimische und Bürger auf der ganzen Welt erzürnt. Trotz des heftigen Aufschreis erklärte der TEPCO-Chef Takashi Kawamura: „Die Entscheidung steht bereits fest.“ Allerdings ist es TEPCO gesetzlich nicht erlaubt, beinahe 777.000 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifischen Ozean freizusetzen, bis die Regierung die letzte Zustimmung erteilt hat. „Wir können nicht weitermachen, wenn wir nicht die Unterstützung des Staates haben“, sagte Kawamura.

    Zu jenen, die durch den Vorschlag aufgebracht sind, mit Tritium kontaminiertes Wasser im Ozean zu entsorgen, gehören Fischer, die sagen, dass die Entscheidung einen Einfluss auf ihre Lebensgrundlage haben werde. Kanji Tachiya, der Vorsitzende der einheimischen Fischer-Kooperative, erklärte zum Beispiel gegenüber der Presse: „(Tritium) im Meer freizusetzen, wird eine neue Welle unbegründeter Gerüchte hervorrufen, die all unsere Anstrengungen zunichte macht.“
    TEPCO behauptet, Tritium sei für Menschen kaum gefährlich, außer wenn man ihm in hohen Mengen ausgesetzt ist. Der NRA-Vorsitzende Tanaka sagte, die Chemikalie sei „in ihrer Radioaktivität so schwach, dass sie keine Plastikumhüllung durchdringen wird“. Der Ozeanograph Simon Boxall, der an der Universität von Southampton arbeitet, stimmt dem zu. Er sagte zu The Guardian: „Im Großen und Ganzen, wird es am Maßstab des Ozeanbeckens gemessen nur minimale Auswirkungen haben, wenn sie letzten Endes den Stoff in den Pazifik gießen.“




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    Angeni



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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima


    RESEARCHERS CLAIM FUKUSHIMA RADIATION IS STILL
    SPILLING INTO THE PACIFIC OCEAN AT LETHAL LEVELS!
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Unglaublich! Wollen die noch den ganzen Planeten ruinieren?
    Ich hoffe, es gibt genug Wiederstande von der Gegenseite!
    Ach ne... dann leiten die das Wasser einfach ohne offizielle Genehmigung ins Meer und
    deklarieren dies dann, wenn es rauskommt wegen abnorm hohen Messwerten in Kanada, Kalifornien, etc.
    als Unglück.

    Japanischer Umweltminister will radioaktives Wasser aus Fukushima in Pazifik leiten

    Der japanische Umweltminister Yoshiaki Harada äußerte Pläne, das Wasser aus dem havarierten Kernkraftwerk von Fukushima direkt in den Pazifischen Ozean abzulassen. Die lokale Fischereigenossenschaft protestiert – die Äußerung zieht aber auch international Kreise.
    Die Ausführungen des Ministers seien "angesichts seiner Position unbedacht", sagte Tetsu Nozaki, Leiter der Fischereivertretung von Fukushima. "Ich möchte, dass ruhige Diskussionen geführt werden", fügte er hinzu und merkte an, dass ein zuständiges Regierungskomitee weiterhin darüber berät, wie das Wasser entsorgt werden kann.

    Nozaki hat sich konsequent gegen die Freisetzung des Wassers aus dem Kernkraftwerk ausgesprochen.
    Seit der Havarie der Anlage im Jahr 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami hat Tepco mehr als eine Million Tonnen kontaminiertes Wasser aus den Kühlrohren gesammelt, die zum Verhindern der Kernschmelze verwendet wurden.
    Das Wasser wird derzeit in Tanks auf dem Kraftwerksgelände aufbewahrt, das Versorgungsunternehmen gibt jedoch an, dass bis ins Jahr 2022 kein Platz mehr zur Verfügung stehen wird. Minister Harada sagte bei einer Pressekonferenz:

    Die gesamte Regierung wird darüber diskutieren, aber ich möchte meine einfache Meinung äußern.
    Die einzige Möglichkeit wird sein, es ins Meer abzulassen und zu verdünnen.
    Wie viel Wasser ins Meer geleitet werden soll, gab Harada nicht bekannt. Eine endgültige Entscheidung der Regierung über die Entsorgung des verschmutzten Wassers steht noch aus, bis ein Expertengutachten vorliegt. Vertreter von Tepco standen für Kommentare nicht sofort zur Verfügung.

    Laut Takayuki Yanai, einem weiteren Vertreter der Fischereigenossenschaft von Fukushima, ist der Marktpreis für Fisch aus der Region allmählich auf das Niveau vor der Atomkatastrophe von 2011 zurückgegangen. Er warnte daher vor unüberlegten Maßnahmen. Wenn das Wasser vom Fukushima-Reaktor ins Meer gelange, würden die "Sicherheitsmaßnahmen, die wir ergriffen haben, und unsere Verkaufsförderungsbemühungen augenblicklich zunichte gemacht und unsere Geschäfte zerstört".
    Auch der japanische Nationale Verband der Fischereigenossenschaften rief den Minister auf, die betreffenden Bemerkungen zurückzuziehen:

    Die Auswirkungen der Äußerungen sind unermesslich, was die lokale Fischereiindustrie beunruhigt und schädliche Gerüchte verbreitet.
    Das kontaminierte Wasser ins Meer zu leiten, könnte auch den unmittelbaren Nachbarn Südkorea verärgern. Die Regierung in Seoul forderte bereits letzten Monat einen hochrangigen Beamten der japanischen Botschaft auf, zu erklären, wie das Land mit der Flüssigkeit umzugehen gedenkt. Erst Anfang dieses Monats wurden japanische Regierungsvertreter bei einem Treffen mit Botschaftspersonal in Tokio zu dem Versprechen genötigt, die Optionen für den Umgang mit dem kontaminierten Wasser aus dem Werk Fukushima weiterhin zu überdenken.
    https://deutsch.rt.com/asien/92218-japanischer-umweltminister-will-radioaktives-wasser/

    Acht Jahre nach dem Tsunami: Fukushima noch immer im Ausnahmezustand

    https://deutsch.rt.com/asien/85577-a...ami-fukushima/

    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #39
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Fukushima 3/11: “Eine anhaltende globale Strahlenkatastrophe” und “eine riesige Vertuschung”

    Dr. Helen Caldicott wird von vielen als eine der führenden Experten für nukleare Strahlung angesehen. Im Folgenden teilt sie ihre Gedanken über die Katastrophe von Fukushima mit, die sich vor fast einem Jahrzehnt am 11. Märt 2011 ereignete.

    Wie viele solcher Vorfälle müssen noch passieren, bevor sich die Menschheit ändert? Warum nutzen wir immer noch Kernenergie, wenn es mehrere andere Lösungen gibt, die besser mit dem Leben auf der Erde harmonieren?
    Wenn Sie ein Außerirdischer wären, der auf unseren Planeten herabschaut, könnten Sie trotz der zunehmenden Intelligenz der Menschheit den Schluss ziehen, dass wir eine der dümmsten Spezies des Universums sind. Wir haben so viel Potenzial, aber wir halten an unseren archaischen Wegen fest, die unseren Planeten zerstören und nicht mit dem Leben auf der Erde harmonieren.
    Die Energieerzeugung ist eines von vielen guten Beispielen – wir müssen keine Kernenergie, kein Öl oder andere Methoden einsetzen, die das Leben auf der Erde gefährden, um unsere Energieziele und -bedürfnisse zu befriedigen. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie wir Energie erzeugen können, ohne unserem Planeten Schaden zuzufügen. Und sie wurden bereits vor Jahrzehnten entdeckt.
    Dies offenbart einen sehr wichtigen Punkt über die Menschheit, und in welcher Lage wir uns heute befinden. Es geht nicht darum, Lösungen für unsere Probleme zu finden und zu entdecken, da es bereits Lösungen gibt. Das Problem besteht darin, zu erkennen und zu identifizieren, was uns an der Einführung dieser Lösungen hindert. Die Probleme sind Bürokratie, menschliche Gier, Ego, Profit, Geld und Macht. Es ist eine Schande, dass wir diese Eigenschaften noch nicht überwunden haben, wenn wir auf so vielen Lösungen für die Probleme der Welt sitzen.
    Die Katastrophe von Fukushima ist ein gutes Beispiel. Die drei Kernschmelzen und mindestens vier großen Kernexplosionen in den sechs von den USA entwickelten Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi im März 2011 sind nach wie vor der schlimmste nukleare Albtraum der Welt und übertreffen sogar die Explosion und die Kernschmelze des Reaktors von Tschernobyl Nr. 4 im April 1986 (Geheime Superwaffen im Einsatz: Der wahre Grund von Tschernobyl (Video)).

    Dazu Global Research:

    Der achte Jahrestag der dreifachen Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi verlief in den Medien weitgehend kommentarlos. Trotz der anhaltenden radiologischen Kontamination, die sich weiter ausbreitet und die menschliche Gesundheit auf Lebenszeit bedroht, dominieren andere Geschichten den internationalen Nachrichtenzyklus.
    Als Teil der Bemühungen, dieses historische Ereignis zu normalisieren und hinsichtlich seiner Größenordnung herunterzuspielen, hat die japanische Regierung beträchtliche finanzielle Mittel, Öffentlichkeitsarbeit und andere Ressourcen in die Werbekampagne der Recovery Olympics investiert, die in einem Jahr in Tokio stattfinden sollen.
    Laut Harvey Wasserman (14,000 Hiroshimas Still Swing in Fukushima’s Air, The Free Press, 9. Oktober 2013) war die Situation vor Ort mehr als zwei Jahre nach der Katastrophe immer noch ziemlich katastrophal, denn… (Radioaktive Kontamination in Deutschland wäre hoch: Neue Studie zu Risiko eines Schweizer Tschernobyls)
    Unmengen von stark kontaminiertem Wasser strömen in den Pazifischen Ozean und ergießen sich auf dem Weg dorthin über die Arbeiter. Hunderte von riesigen, instabilen Tanks mit einer unzähligen Menge an hochradioaktiven Flüssigkeiten haben Lecks. In Block Nr. 4 sind mehr als 1.300 Brennstäbe mit über 400 Tonnen extrem radioaktivem Material, das potenziellen Cäsium-Atomstaub enthält, der mit 14.000 Hiroshima-Bomben vergleichbar ist, 30 Meter in der Luft stecken geblieben.

    Neue Messungen in Fukushima haben die höchsten vor Ort beobachteten Strahlungswerte registriert.
    Ablesungen im Sicherheitsbehälter des Reaktors Nr. 2 sind so hoch wie 530 Sievert pro Stunde, eine Dosis, die Dutzende Male tödlich wäre, wenn ein Mensch ihr ausgesetzt wäre. Der vorherige Höchstwert war mit 73 Sievert pro Stunde immer noch sehr tödlich.
    Der neue Rekord von 530 Sievert pro Stunde in Fukushima liegt um 70% über dem von Tschernobyl. Der Wert von 530 Sievert wurde in einiger Entfernung vom geschmolzenen Brennstoff registriert, sodass er in Wirklichkeit zehnmal höher sein könnte als registriert, sagte Hideyuki Ban, der Co-Direktor des Citizens’ Nuclear Information Center. (Quelle)
    Der größte Teil dieser Strahlung wird ins Meer ausgewaschen und zerstört den Pazifik und einen Großteil des Lebens darin. Es wurden große Mengen an Strahlung in die Atmosphäre abgegeben, die sich insbesondere auf der Nordhalbkugel um den Globus verbreitete.

    Wie kommt es, dass wir nichts mehr von Fukushima gehört haben?
    Liegt es daran, dass die Behörden sich fragen: “Was bringt es? Wir können sowieso nichts daran ändern”? Dies ist jedoch wahrscheinlich nicht der Fall, da verschiedene Lösungen und Maßnahmen ergriffen werden können, wie beispielsweise die Verwendung von Hanf zur Beseitigung der Strahlung.
    Dr. Helen Caldicott ist Autorin, Ärztin und eine der weltweit führenden Anti-Atom-Aktivistinnen. Sie half dabei, die Gruppe Physicians for Social Responsibility, bei der sie von 1978 bis 1983 als Präsidentin fungierte, wiederzubeleben. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 war sie Präsidentin des in den USA ansässigen Nuclear Policy Research Institute, später Beyond Nuclear genannt, das Symposien und Bildungsveranstaltungen zur Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren von Atomkraft, Atomwaffen und Atomkrieg initiiert. Und sie ist Herausgeberin des 2014 erschienenen Buches Crisis Without End: The Medical and Ecological Consequences of the Fukushima Nuclear Catastrophe.
    Sie wurde außerdem für den Friedensnobelpreis nominiert und ist Inhaberin von 21 Ehrendoktortiteln.
    In der Woche zum achten Jahrestag der Kernschmelze von Fukushima wandte sich das von Michael Welch moderierte Radioprogramm Global Research News Hour an Dr. Caldicott, um ihre Expertenmeinung zu den Gesundheitsgefahren der schwersten Atomkatastrophe seit dem Tschernobyl-Zwischenfall von 1986 einzuholen.

    Das Interview

    Global Research (GR): Momentan bereitet sich die japanische Regierung darauf vor, Besucher zu den Olympischen Spielen 2020 in Japan willkommen zu heißen, und mir scheint, dass die Berichterstattung über den 8. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima angesichts der von Ihnen und Ihren Autoren in Ihrem 2014 erschienenen Buch Crisis Without End angeführten signifikanten radiologischen und anderen Gefahren kaum wahrgenommen wird. Nun, da es mehr als vier Jahre her ist, dass dieses Buch herauskam, hatte ich gehofft, Sie könnten unsere Hörerschaft über die im Jahr 2019 als die wichtigsten erkannten, und möglicherweise nicht in dem Buch verzeichneten Gesundheitsbedrohungen informieren, die Sie derzeit im Zusammenhang mit der Kernschmelze von Fukushima beobachten (Fukushima – Auch nach 8 Jahren ist die Katastrophe nicht vorüber).
    Weiterlesen:
    https://www.pravda-tv.com/2019/09/fu...e-vertuschung/
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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