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Thema: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

  1. #1
    Administrator Avatar von zwirni
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    Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Bilder sagen mehr als Worte:

    Bin Sprachlos:

    Quelle
















































    2 years after nuclear disaster, Japan spawns freaky fruits and veggies

    1 day ago
    It might be wise to steer clear of vegetables from Japan's Fukushima area for, oh, say a few hundred years. A Korean website assembled this image collection of produce from towns and villages surrounding the Fukushima Daiichi nuclear power plant. And they are NOT pretty pictures. From Siamese-twinned corn cobs to what can only be called peaches with elephantiasis, the region's agriculture appears to have taken a heavy radiation hit from the nuclear disaster in 2011. It's not clear yet what effect eating the produce might have on the population, but you never know. It could be pretty dangerous, but you never know — in an ideal world, maybe it could give you superpowers



    Quelle

    LG.

  2. #2
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    Ausrufezeichen Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

    Das Öko-System im Pazifik scheint aus unerklärlichen Gründen aus dem Lot geraten. Vor der Küste in Kalifornien ist die Zahl der toten organischen Materie auf dem Meeresboden massiv gestiegen. Quallen und Plankton verenden in Masse. Ungewöhnlich große Horden von Walen und Delphinen sind vor der Küste aufgetaucht.



    Die Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima waren in den USA erstmals bereits im Herbst 2011 spürbar. In mehr als 13 amerikanischen Städten wurde Radioaktivität gemessen und in der Milch aus Vermont wurde Caesium-137 gefunden, wie unter anderem Forbes berichtete. Doch wie sich jetzt zeigt, kam es noch zu einigen weiteren Merkwürdigkeiten, die darauf hindeuten, dass die Folgen Fukushimas schon seit langer Zeit im amerikanischen Teil des Pazifik zu spüren sind.
    Große Massen toter organischer Materie

    Eine in der National Geographic veröffentlichte Studie zeigt, dass das Gleichgewicht zwischen lebendem und totem Meeresleben vor der kalifornischen Küste massiv gestört ist. Die Meeresforschungsstation Station M liegt etwa 220 Kilometer vor Küste zwischen Santa Barbara und Monterey. Hier machten die zuständigen Wissenschaftler Christine Huffard und Ken Smith vom Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) eine interessante Beobachtung: Der so genannte Meeres-Rotz (sea snot) am Meeresboden ist immens angestiegen. Die Rede ist von totem Plankton, toten, gallertartigen Lebewesen und anderer organischer Materie, wie auch Kot.
    In den 24 Jahren der Messungen an der Station M hat es noch nicht ein so großes Vorkommen gegeben, so Huffard. So war im Frühjahr 2012 weniger als ein Prozent des Meeresbodens mit dieser toten organischen Materie bedeckt. Am 1. Juli 2012 waren es jedoch plötzlich 98 Prozent. Andere Meeresstationen haben der National Geographic von ähnlichen Ausmaßen berichtet. Die Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium Research Institute können noch keine eindeutige Ursache für diese Entwicklung benennen. Auffällig ist jedoch, dass der Anstieg genau ein Jahr nach der Fukushima-Katstrophe bisher seinen Höhepunkt erreicht hat.
    Höhepunkt der Strahlung noch nicht erreicht

    „Ein Teil Fukushima-Strahlung ist bereits an der Westküste Nordamerikas aufgetreten und sie wird ihren Höhepunkt wahrscheinlich in den meisten Orten zwischen 2014 und 2015 erreichen“, warnt der bekannte Wissenschaftler Ken Buesseler der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI). Doch trotzdem „überwacht noch keine US-Behörde die Ausbreitung der Strahlung aus Fukushima an der Westküste und um die Hawaii-Inseln. Aus diesem Grund hat das WHOI auch eine Webseite geschaffen, auf der die Bürger aufgerufen werden, die Wissenschaftler bei der Beobachtung der radioaktiven Ausbreitung zu unterstützen. Immerhin – 14 Millionen Jodtabletten hat die US-Regierung schon einmal vorsorglich besorgt (mehr hier). Ende vergangenen Jahres schlug bereits der chinesische Forscher Yu Zhirong Alarm. Die japanische Regierung und die Betreiber-Firma des zerstörten AKWs gefährden das Ökosystem des Pazifik, so Zhirong (hier).
    So viele Wale und Seelöwen wie nie

    Abgesehen von der immensen organischen Materie am Grund des Meeresbodens wurden an der amerikanischen Pazifikküste noch weitere Auffälligkeiten beobachtet. Im November gab es um Monterey herum eine massive Anreicherung von Meereslebewesen – so viel wie bisher noch nicht beobachtet. Buckelwale, Pelikane, Seelöwen sind eigentlich jedes Jahr in dem nährstoffreichen Gebiet unterwegs. Doch es kann sich keiner daran erinnern, dass es so viele waren und dass sie lange bis in den November geblieben wären, so die New York Times. Vor allem die enormen, ungewöhnlich großen Sardellen-Schwärme hätten die wahnsinnig vielen Tiere angezogen.
    Auf der anderen Seite kommt es zu einem regelrechten Aussterben des Seessterns zwischen Kalifornien und Alaska. Millionen toter Seesterne wurden Anfang Januar an die Küste gespült. Auch an der Küste Monterey sollen sie zu tausenden gestorben sein. Bisher konnte noch keine eindeutige Erklärung dafür gefunden werden. Ein Zusammenhang mit Fukushima wird aber auch hier nicht ausgeschlossen (hier).


    Quelle: http://www.globale-evolution.de/newreply.php?p=258699&noquote=1

    Wer kann das noch aufhalten?!

    Radioaktives Wasser fließt weiter ins Meer!

    Da kommt ein Massensterben und das nicht nur im Meer auf uns zu!

    Die Japaner verharmlosen das noch weiter!

    LG

  3. #3
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    Pier 39

    Warum man bei diesem Artikel zur Stimmungsmache ein Bild vom Pier 39 einsetzt, will sich mir nicht so recht erschliessen!

    https://plus.google.com/+pier39/posts

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pier_39

    Die sonnenden Seelöwen haben ich (und viele andere) vor 10 Jahren dort schon gesehen.

    Sucht Euch ein Bild aus! https://www.google.de/search?q=pier3...w=1600&bih=813

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  4. #4
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    Nicht nur in Fukushima gibt es ein Problem, sondern auch bei uns:



    Radioaktive Verseuchung von Gewässern > Atommüll im Atlantik


    Noch bis 1993 wurde Atommüll in den Atlantik und im Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Frankreich versenkt.

    In einer Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage aus dem Bundestag wurden 1993 Details über die Versenkung von Atommüll in den Weltmeeren bekannt. Bei der radioaktiven Belastung griff die Bundesregierung hierbei auf Daten der Atomlobbyorganisation IAEO zurück. Es wurden im Atlantik, der Ost- und Nordsee und der Irischen See Cäsium-137, Strontium-90 sowie Plutonium-239 und -240 gemessen. In der Londoner Konvention 1983 wurde zunächst ein freiwilliges Moratorium beschlossen, 1992 ein neues Übereinkommen, das die Versenkung radioaktiver Abfälle im Nordatlantik verbietet.[1]

    Somit wurde zwar die Versenkung verboten, dennoch dürfen aber Großbritannien und Frankreich weiterhin große Mengen radioaktiven Abwassers aus ihren Wiederaufarbeitungsanlagen Sellafield und La Hague in den Atlantik ablassen. "Voriges Jahr [1997] maßen Greenpeace-Taucher am Abflußrohr in La Hague eine Radioaktivität, die 17 Millionen mal höher war als die unbelasteter Gewässer. Nicht nur der Ärmelkanal und die Irische See leiden darunter, auch die Küstenbewohner sind betroffen: Die Leukämie-Rate liegt in der Umgebung von Sellafield zehnmal höher als im Landesdurchschnitt."[2] In der internationalen Meeresschutzkonferenz in Bremen einigte man sich 2003 darauf, die Einleitung dieser Abwässer schrittweise zu reduzieren und bis 2020 zu beenden.[3]

    Erst 2011 wurde offenbar das ganze Ausmaß der Versenkung von Atommüll im Atlantik deutlich. Nach Recherchen des ARD-Magazins "Report Mainz" gehe aus Verzeichnissen der IAEO und Nuclear Energy Agency (NEA) hervor, dass bis 1982 neun Staaten, darunter auch Deutschland, an 15 Stellen im Nordostatlantik 114.726 Tonnen Atommüll in 222.732 Fässern versenkten. An den Versenkungsstellen wurden erhöhte Konzentrationen von Plutonium-239, -240, Americium-241 und Kohlenstoff-14 gemessen. Auch Tritium wurde verklappt. Viele Atommüllfässer sind mittlerweile aufgeplatz und löchrig.

    Während das deutsche Bundesumweltministerium im November 2011 keinen Anlass für regelmäßige Überwachungen sah, bereitete die IAEO einen neuen Bericht über die Versenkungsgebiete vor. Die erste Versenkungsaktion wurde anscheinend durch das deutsche Ministerium für wissenschaftliche Forschung eingeleitet. "Dabei versenkten Deutschland, England, Frankreich, Belgien und die Niederlande 1967 insgesamt 10'895 Tonnen schwach- und mittelradioaktiven Abfall 400 Kilometer vor der portugiesischen Küste. Der deutsche Atommüll stammte von der Gesellschaft für Kernforschung in Karlsruhe."[4]

    Im Juni 2013 wurde berichtet, dass auch die Schweiz nach 1969 Atommüll im Atlantik verklappte. "7420 Fässer mit einem Gewicht von 5321 Tonnen hat die Schweiz an drei Standorten im Atlantik versenkt. (...) Die Schweiz kommt mit ihrer umstrittenen Entsorgungsstrategie im Atlantik auf den unrühmlichen Platz zwei hinter Grossbritannien." Verantwortliche und Umweltschützer streiten nun über die Gefahren der radioaktiven Abfälle.[5]
    http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.c...ll_im_Atlantik

    Den Film "friedlich in die Katastrophe" kann ich nur empfehlen mal anzuschauen, es ist einfach unglaublich wie wir getäuscht und belogen
    werden:






    Die Dokumentation Friedlich in die Katastrophe widmet sich dem Thema Atomkraft und beschäftigt sich auf kritische Weise mit den dramatischen Konsequenzen.

    In den 1970ern erschien unter dem Titel Friedlich in die Katastrophe ein Buch von Holger Strohm, das zur ‘Bibel der Anti-Atomkraft-Bewegung’ (Der Stern) wurde. Das 1360-Seiten-Werk erlebte seitdem zahlreiche Neuauflagen. Nun, rund 40 Jahre später, hat sich der Autor mit einem jungen Filmteam zusammengetan, um seine kritische Auseinandersetzung mit der Atomkraft auf die Leinwand zu bringen. Ähnlich wie das Buch setzt sich der Film mit den gravierenden Folgen der Atomspaltung auseinander. Thematisiert werden Umwelt- und Gesundheitsschäden, Atommüll, Alternative Energien, Atompolitik, Reaktorsicherheit, die Folgen eines Unfalls und der Widerstand der Bevölkerung. Führende Experten der Politik, der Wissenschaft und der Bürgerinitiativen gewähren dabei Einblicke in Bereiche, die allzu gerne übersehen werden.
    Webseite zu diesem Film: http://www.friedlich-in-die-katastrophe.de/



    LG

    ichbin

  5. #5
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Warum man bei diesem Artikel zur Stimmungsmache ein Bild vom Pier 39 einsetzt, will sich mir nicht so recht erschliessen!

    https://plus.google.com/+pier39/posts

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pier_39

    Die sonnenden Seelöwen haben ich (und viele andere) vor 10 Jahren dort schon gesehen.

    Sucht Euch ein Bild aus! https://www.google.de/search?q=pier3...w=1600&bih=813

    Liebe Grüße
    Hi AreWe?

    Wieso das Foto von Pier 39 weiß ich auch nicht.

    Was da abgeht ist mir sowieso schleierhaft. Da scheinen andere Verursacher einen einzelnen Buhmann
    zu produzieren.
    Die Grenzwerte bei Lebensmittel sind ganz kurz nach Fukushima angehoben worden. Warm?

    LG

  6. #6
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    DWD

    "Freund" liest mit!

    Die haben das Foto ausgetauscht!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...r-west-kueste/

    Zitat Zitat von grenn energy Beitrag anzeigen
    Hi AreWe?

    Wieso das Foto von Pier 39 weiß ich auch nicht.

    Was da abgeht ist mir sowieso schleierhaft. Da scheinen andere Verursacher einen einzelnen Buhmann
    zu produzieren.
    Die Grenzwerte bei Lebensmittel sind ganz kurz nach Fukushima angehoben worden. Warm?

    LG
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  7. #7
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    Fukushima gefährdet Alaska-Robben

    Radioaktiver Schnee soll für die drastische Zunahmen erkrankter Robben, Eisbären und Walrosse verantwortlich sein. In Alaska werden vermehrt kranke Tiere mit offenen Wunden gefunden. Die Folgen der Fukushima-Katastrophe für die Natur werden immer sichtbarer.


    Untersuchungen der Universität von Alaska zeigen einen neuen Krankheitsausbruch unter den Wildtieren in der Region zwischen Nome und Barrow in Alaska. Die Tiere leiden unter Symptomen wie „Lethargie, Fellverlust und offene Wunden“, heißt es in dem Bericht zum Alaska Marine Science Symposium (S.222). Die genaue Ursache für die weit verbreiteten Erkrankungen kennen die Wissenschaftler noch nicht. Sie gehen jedoch davon aus, dass radioaktiver Schnee dazu geführt haben könnte.
    Dieser radioaktive Schnee landete damals auch auf dem US-Flugzeugträger „Ronald Reagan“. Die Matrosen an Bord wussten nicht, dass es sich um radioaktiven Schnee handelte und veranstalteten sogar Schneeballschlachten. Doch es war radioaktiver Fallout von Fukushima, der bei den Matrosen infolgedessen zu massiven gesundheitlichen Schäden führte (hier).
    Fünf Tag nach dem Fukushima-Unfall wurde Radioaktivität auch über die atmosphärischen Luftmassen in Richtung nördlicher Bering und dem Tschuktschensee getragen. Und schon im Sommer 2011 sollen sich erste Anzeichen einer neuen Erkrankung bei Robben und Walrossen gezeigt haben, so das North Slope Borough Department of Wildlife Management. Die Jahreszeit, zu der die Katastrophe in Fukushima geschah, spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Zwischen Nome und Barrow war das Meer mit Eis bedeckt, so dass sich Radionukleide auf der Eisdecke ansammeln konnten. Die Tiere könnten so die Radioaktivität sowohl eingeatmet als auch über die Haut aufgenommen haben.

    Beim Alaska Marine Science Symposium Mitte Januar präsentierten die Wissenschaftler die genauen Ergebnisse der Tierproben, die sie zwischen 2011 und 2013 genommen hatten. Es wurde deutlich, dass neben den anfangs genannten äußerlich sichtbaren Symptomen auch andere Probleme bei den erkrankten Tieren festgestellt werden konnten. So gab es Läsionen an den Fortpflanzungsorganen, hormonelle Störungen (Schilddrüse, Niere etc.) und Schäden im Verdauungssystem.
    Auch vor der kalifornischen Küste sind die Folgen von Fukushima bereits zu spüren. Ein mysteriöses Seestern-Sterben und eine Welle toter, organischer Materie waren nur ein Teil der Vorkommnisse der letzten Monate (mehr hier).
    North Slope Borough Department of Wildlife Management)" src="http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/01/Unbenannt1-600x459.jpg" height="459" width="600">
    Untersuchungen der Universität von Alaska zeigen einen neuen Krankheitsausbruch unter den Wildtieren in der Region zwischen Nome und Barrow in Alaska. Die Tiere leiden unter Symptomen wie „Lethargie, Fellverlust und offene Wunden“, heißt es in dem Bericht zum Alaska Marine Science Symposium (S.222). Die genaue Ursache für die weit verbreiteten Erkrankungen kennen die Wissenschaftler noch nicht. Sie gehen jedoch davon aus, dass radioaktiver Schnee dazu geführt haben könnte.


    Dieser radioaktive Schnee landete damals auch auf dem US-Flugzeugträger „Ronald Reagan“. Die Matrosen an Bord wussten nicht, dass es sich um radioaktiven Schnee handelte und veranstalteten sogar Schneeballschlachten. Doch es war radioaktiver Fallout von Fukushima, der bei den Matrosen infolgedessen zu massiven gesundheitlichen Schäden führte (hier).


    Fünf Tag nach dem Fukushima-Unfall wurde Radioaktivität auch über die atmosphärischen Luftmassen in Richtung nördlicher Bering und dem Tschuktschensee getragen. Und schon im Sommer 2011 sollen sich erste Anzeichen einer neuen Erkrankung bei Robben und Walrossen gezeigt haben, so das North Slope Borough Department of Wildlife Management.
    Die Jahreszeit, zu der die Katastrophe in Fukushima geschah, spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Zwischen Nome und Barrow war das Meer mit Eis bedeckt, so dass sich Radionukleide auf der Eisdecke ansammeln konnten. Die Tiere könnten so die Radioaktivität sowohl eingeatmet als auch über die Haut aufgenommen haben.


    Beim Alaska Marine Science Symposium Mitte Januar präsentierten die Wissenschaftler die genauen Ergebnisse der Tierproben, die sie zwischen 2011 und 2013 genommen hatten. Es wurde deutlich, dass neben den anfangs genannten äußerlich sichtbaren Symptomen auch andere Probleme bei den erkrankten Tieren festgestellt werden konnten. So gab es Läsionen an den Fortpflanzungsorganen, hormonelle Störungen (Schilddrüse, Niere etc.) und Schäden im Verdauungssystem.


    Auch vor der kalifornischen Küste sind die Folgen von Fukushima bereits zu spüren. Ein mysteriöses Seestern-Sterben und eine Welle toter, organischer Materie waren nur ein Teil der Vorkommnisse der letzten Monate (mehr hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...alaska-robben/


    LG

  8. #8
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    Siamesischer Zwillings-Delphin mit zwei Köpfen

    So, auch mal wieder was gefunden


    Siamesischer Zwillings-Delphin mit zwei Köpfen
    http://scienceblogs.de/meertext/2014...-zwei-koepfen/

    Ob das mit Fukushima zusammenhängt....

    lg

    Scorpi

  9. #9
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    Fukushima: Kein Ende in Sicht

    Aus den Reaktorruinen wird noch immer jede Menge Radioaktivität freigesetzt. TEPCO hat die Unglücksstelle auch nach vier Jahren nicht vollständig unter Kontrolle

    Am 11. März jährt sich zum vierten Mal die dreifache Reaktor-Havarie im japanischen Fukushima, und am heutigen Samstag wird in Veranstaltungen und mit Kundgebungen in zahlreichen Städten rund um den Globus an das anhaltende Leiden der einstigen Nachbarn des AKW Fukushima-Daiichi und an die immer noch ungelösten Probleme erinnert. In Berlin organiseren die Naturfreunde und die Gruppe Anti Atom Berlin gemeinsam mit Sayonara Nukes Berlin am Brandeburger Tor eine Aktion. Man wolle daran erinnern, dass "Fukushima keineswegs nur das Problem von Japan" sei, hieß es im Vorfeld in eienr Einladung an die Presse.


    Rund drei Wochen vor dem Jahrestag hatte die Internationale Atomenergie Agentur (IAEA) in einem Bericht darauf hingewiesen, dass in Fukushima verstärkt radioaktives Wasser austritt und ins Meer gelangt. Das Problem müsse kurzfritsig und "nachhaltig" behoben werden. Langfristig bleibe hingegen das Entfernen der hochradioaktiven, abgebrannten sowie der beachädigten und fragmentierten Brennelemente eine "gewaltige Herausforderung".



    Einige Tage nach dem IAEA-Bericht vermeldete Betreiber TEPCO (Tokyo Electric Power Company) ein weiteres Leck. Das Radioaktivitätsniveau im abfließenden Wasser sei auf das 50- bis 70fache des "Üblichen" gestiegen. Durch das Schließen eines Siels habe man die Werte auf das 10- bis 20fache reduzieren können.


    Wiederum einige Tage später hat die Vertretung der japanischen Fischerei-Genossenschaften TEPCOs Informationspolitik scharf kritisiert, wie die Japan Times schreibt. Informationen würden zurückgehalten. Dadurch würde der "Verbreitung von Gerüchten" Vorschub geleistet, die der Fischereiwirtschaft schweren Schaden zufügten. Die Fischer und die Öffentlichkeit würden betrogen, und der Ärger der örtlichen Fischer sei unermesslich.


    Dem Zeitungsbericht zu Folge handelt es sich bei dem Leck um Regenwasser aus einem Graben, in dem Wasser vom Dach der Anlage fließt. TEPCO seien die hohen Radioaktivitätswerte seit dem letzten Frühjar bekannt gewesen und ebenso, dass dieses kontaminierte Wasser ins Meer fließe. Das Unternehmen ließ wissen, man sei sich nicht bewusst gewesen, diese Informationen weitergeben zu müssen.


    Der Fischereiverband hat nun das zuständige Ministerium aufgefordert, für eine bessere Messung der Radioaktivität im Meer vor der Präfektur Fukushima zu sorgen. TEPCO hatte sich unter anderem darauf berufen, dass die Messreihen lückenhaft seien. Im Abfluss des fraglichen Regenkanals ins Meer wurden im August letzten Jahres pro Liter Wasser eine Belastung mit radioaktivem von 1.050 Becquerel Cäsium und 1.500 Becquerel Beta-Strahlung registriert.
    weiter: http://www.heise.de/tp/news/Fukushim...t-2570430.html
    und:http://fukushimaupdate.com/



    Über die Auswirkungen und Folgeschäden nach 4 Jahren werden vertuscht!
    Schilddrüsenkrebs um 700%, Leukämie um 450% in der Präfektur Fukushima gestiegen!
    Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, verstrahlt und gesundheitsschädlich!
    Anstieg von Frühgeburten, Säuglingssterben, gesamte Sterberate ist in der Region ist 5 mal höher als vor der Katastrophe!
    Die Wissenschaft sucht nach Gründen, wodurch es verursacht wurde, weil die Wahrheit darf und will keiner sehen!


    LG

  10. #10
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    AW: Die Nuclearen Auswirkungen von Fukushima

    Super Bericht und genau zur richtigen Zeit durch all diese Ereignisse wie ISIS, Ukraine und Co ist Fukushima ja mehr oder weniger komplett aus den Medien verschwunden.
    Eigentlich eine Schande für die Japaner nach 4 Jahren die Lage immernoch nicht gesichert zu haben, im Gegenteil Dank Atomlobby ist die Regierung zum willfärigem Handlanger all dieser Verbrecher dort geworden und sorgt mit der totalen Medienzenzur dafür das Tepco weiterhin mit billigsten Mitteln das Problem im Grunde nur hin und her schieben kann, ohne eine echte Lösung anzugehen (welche aber sehr viel Geld kosten würde).



    Über die Auswirkungen und Folgeschäden nach 4 Jahren werden vertuscht!
    Schilddrüsenkrebs um 700%, Leukämie um 450% in der Präfektur Fukushima gestiegen!
    Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, verstrahlt und gesundheitsschädlich!
    Anstieg von Frühgeburten, Säuglingssterben, gesamte Sterberate ist in der Region ist 5 mal höher als vor der Katastrophe!
    Die Wissenschaft sucht nach Gründen, wodurch es verursacht wurde, weil die Wahrheit darf und will keiner sehen!

    Nicht die Wissenschaft (!!!) die inoffiziellen Lobbyvertreter, für jeden Wissenschaftler der auch nur Grundkenntnisse zur Radiophysik hat, dem ist vollkommen klar was die Folgen sind. Diese sind ja seid Hiroshima und Nagasaki sehr gut erforscht und dokumentiert worden, auch so ein Ruhmesblatt der USA wie ich finde. Statt den Menschen zu helfen ging es im Grunde nur darum die Folgen auf die Menschen dort zu studieren und somit die Grundlage für sämtliche gefahrenabwehr Studien innerhalb der USA zu schaffen.

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